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Verwaltungsvorlage: Keine Kita-Gebühren im Januar

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Die kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen haben sich gemeinsam mit der Landesregierung darauf verständigt, die Kita-Gebühren im Januar für die Eltern auszusetzen. Der Erlass der Januargebühren verursacht bei der Stadt Lünen Kosten in Höhe von 200.300 Euro. Die Hälfte davon soll das Land übernehmen. So besagt es die Einigung zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und der Landesregierung.

Ob die Stadt Lünen hier mitgeht, muss die Politik entscheiden. Die Stadtverwaltung hat für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 21. Januar eine Beschlussvorlage vorbereitet, nach der die Elternbeiträge für Januar 2021 für Kindertageseinrichtungen, Offene Ganztagsgrundschulen (OGS), Kindertagespflege sowie "anderen Betreuungsformen an der OGS" erlassen werden. Da die Beiträge für den Januar bereits gezahlt wurden und weil das Verfahren laut Stadtverwaltung vereinfacht werden soll, wird die Stadt Lünen - vorbehaltlich der Zustimmung des Ausschusses - keine Gebühren für den Februar einziehen. Eltern, die per Überweisung zahlen, werden dann gebeten, diese Zahlung nicht zu tätigen oder ihren Dauerauftrag auszusetzen.

Hintergrund der Entscheidung der kommunalen Spitzenverbände und der Landesregierung, die Kita-Gebühren für den Januar nicht zu erheben, ist die aktuelle Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO). Demnach werden in Kindertageseinrichtungen die individuellen Betreuungszeiten um 10 Stunden eingeschränkt. Konkret bedeutet das, dass Eltern die etwa 45 Stunden Betreuungszeit in der Woche gebucht haben, nur noch 35 Stunden in Anspruch nehmen können.

Verwaltungsvorlage: Keine Kita-Gebühren im Januar
(c) Pixabay; Verwaltungsvorlage: Keine Kita-Gebühren im Januar