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Corona zum Trotz: Kulturbüro und Atelierhaus bringen Kunst ins Fenster

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Um auch in Corona-Zeiten der Kunst und den Kunstinteressierten in Lünen ein Forum zu bieten, werden vom 14. Februar bis zum 27. März Werke von sieben Künstlerinnen und Künstlern des Atelierhauses Lünen im Hansesaal ausgestellt. Die Kunstwerke können von allen Interessierten von außen durch die Fenster betrachtet werden. Die Ausstellung trägt den Titel "Trotz(t) Corona".

"Die kleine Präsentation haben wir als Ersatz für die ursprünglich vorgesehene große Ausstellung in der Stadtgalerie im Hansesaal geplant. Den Lünerinnen und Lünern wollen wir damit die Möglichkeit geben, Lüner Kunst auch in Pandemie-Zeiten zu bestaunen", sagt Barbara Kastner, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Lünen. Unter den ausgestellten Stücken vertreten sind konkrete Kunst, abstrakter Expressionismus und figürlich-gegenständliche Malereien. Inhaltlich setzen sich die Künstlerinnen und Künstler zum Teil auch mit der Corona-Pandemie auseinander

Der Bereich vor den Fenstern des Hansesaals wird regelmäßig von Schnee und Eis geräumt. Da das Betreten des Gebäudes nicht notwendig ist, ist keine Anmeldung nötig und es wird auch kein Eintritt erhoben. Das Kulturbüro Lünen bittet allerdings alle Besucherinnen und Besucher, auf ausreichenden Abstand zu achten. Auf eine feierliche Eröffnung der Ausstellung verzichten die Beteiligten angesichts der derzeitigen Bedingungen.

Bei der geplanten größeren Ausstellung sollten jeweils fünf bis sieben Werke von insgesamt zehn Künstlerinnen und Künstlern im Zeitraum vom 7. Februar bis zum 18. März in der Stadtgalerie im Hansesaal ausgestellt werden. Diese größere Ausstellung soll nachgeholt werden, sobald es die Situation wieder zulässt und die Stadtgalerie im Hansesaal frei ist - voraussichtlich erst im Jahr 2022.

Die Bilder können auch online betrachtet werden: Sie sind unter www.luenen.de/ausstellung zu sehen; dort gibt es auch kurze Informationen zu den einzelnen Werken.

Jutta Arendes, "Erstarrung"
(c) Jutta Arendes; Das expressive Bild "Erstarrung" von Jutta Arendes zeigt einen Mann auf einem Stuhl in einer starren Körperhaltung. Die Künstlerin will die Erstarrung als Reaktion eines Menschen auf die Pandemie zeigen. Die Arbeit entstand im "Lockdown" in der zweiten Jahreshälfte 2020.