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2.800 zusätzliche Impfdosen - Aktion für Menschen mit Vorerkrankungen

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Lünen/Kreis Unna. Das Land stellt auch dem Impfzentrum für den Kreis Unna kurzfristig mehr Impfdosen der Firma BionNTech zur Verfügung. Von den landesweit 130.000 zusätzlichen Impfdosen, die in dieser Woche an die Impfzentren verteilt werden sollen, erhält der Kreis Unna 2.800 Stück.

"Wir wollen, dass dieser Impfstoff denjenigen zugute kommt, die ihn besonders dringend brauchen und schon lange darauf warten", sagt Gesundheitsdezernent Uwe Hasche. Deshalb habe man sich mit allen zehn Städten und Gemeinden im Kreis Unna verständigt, die Menschen mit schweren Vorerkrankungen möglichst wohnortnah in den Städten und Gemeinden zu impfen. Geplant ist ein dezentraler Impf-Aktionstag am Karsamstag, 3. April, in jeder Stadt oder Gemeinde. 

Impfangebot für Menschen aus der Prioritätengruppe 2
Mit dem Impfstoff am kommenden Samstag werden Vorerkrankte bzw. chronisch Kranke der Prioritätengruppe 2 gemäß Paragraf 3 der Coronavirus-Impfverordnung geimpft. Hierzu gehören beispielsweise Personen nach einer Organtransplantation, Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen oder Personen mit chronischen Lungenerkrankungen.

"Mit den 2.800 Impfdosen können wir viele versorgen, die schwere Vorerkrankungen haben und teilweise schon Impf-Anträge gestellt haben und ärztliche Atteste eingereicht haben", erklärt Gesundheitsdezernent Hasche. Alle aus der Prioritätengruppe 2 gemäß Paragraf 3 werde man leider auch mit dem Impf-Aktionstag nicht erreichen können. Daher bittet er um Verständnis und weitere Geduld in dieser schwierigen Situation.

Um den Impfstoff möglichst gerecht verteilen zu können, ist zwischen dem Kreis, den Städten und Gemeinden und der Ärzteschaft folgendes Vorgehen vereinbart: Die Städte haben vom Kreis Unna eine Liste mit Impfberechtigten erhalten, die in den vergangenen Wochen einen Impfantrag beim Kreis gestellt haben. In Kenntnis dieser Liste wurden die ortsansässigen Ärzte gebeten, Patienten zu benennen, die die Voraussetzungen erfüllen.

Städte und Gemeinden nehmen Kontakt auf
Die ausgewählten Personen werden in den nächsten Tagen von ihrer Stadt oder Gemeinde über einen Impftermin informiert. Aufgrund der hohen Anzahl an Anfragen werden voraussichtlich nicht alle Personen, die sich zuvor an den Kreis Unna gewandt haben, hierbei berücksichtigt werden können.

Wer zu dieser Prioritätengruppe gehört und keine Einladung zum Impf-Aktionstag bekommt, kann nach Ostern einen Impftermin bekommen: Ab Dienstag, 6. April, dürfen sie in den Hausarztpraxen geimpft werden.

Impfungen in Lünen
Lünen erhält rund 600 Impfdosen vom Kreis. Die Stadtverwaltung hat kurzfristig ein Team zusammengestellt, das die Listen des Kreises und der Ärztinnen und Ärzte zusammenführt. Die Personen, die auf den Listen stehen, werden mit einem Impfangebot telefonisch oder per E-Mail von der Stadt kontaktiert. Danach erhält jede impfwillige Personen eine schriftliche Einladung mit Uhrzeit und Ort. Mit der Einladung werden auch Formulare versendet, die bereits zu Hause ausgefüllt werden können. Darüber hinaus erfahren die Eingeladenen, was sie sonst noch zum Impftermin mitbringen müssen. Wie bei den letzten Impfaktionen stellt die Stadt wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, die sich vor Ort um die Organisation und den Ablauf kümmern und weitere Fragen beantworten. Die Impfungen werden von zehn Ärztinnen und Ärzten in acht Impfstraßen vorgenommen. Mit der Leitung des Impfteams hat der Kreis Unna den Lüner Arzt Dr. Arne Krüger beauftragt.

Da der Zeitplan eng getaktet ist, bittet die Stadt alle Impflinge darum, pünktlich zum Termin zu erscheinen. Vor Ort werden die notwendigen Unterlagen kontrolliert und gegebenenfalls komplettiert.


Quelle: Kreis Unna, Presse und Kommunikation
 

Impfstoff
(c) Pixabay; 2.800 zusätzliche Impfdosen - Aktion für Menschen mit Vorerkrankungen