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Digitalausstattung: Schulen bekommen Tablets aus den Sofortausstattungsprogrammen

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Die iPads, die mit Hilfe der beiden „Digitalen Sofortausstattungsprogramme“ des Landes NRW angeschafft werden, kommen in dieser Woche an den Lüner Schulen an. Am Dienstag (27. April) lieferte die Stadt Lünen, die als Schulträgerin für die Ausstattung der Schulen zuständig ist, um 8 Uhr die ersten Geräte in der Wittekindschule in Brambauer an.

Schulleiterin Petra Krüger freute sich sehr: „Das ist das, was wir im Moment brauchen. Die Digitalisierung ist eine der zentralen Entwicklungen in der Schule und die Pandemie hat diese Entwicklung natürlich beschleunigt.“ Als Beispiel nannte sie den Distanzunterricht. „Manchmal haben wir zwei Schüler, die auf ein Handy schauen müssen. Da helfen uns die zusätzlichen Geräte natürlich ungemein.“
 
Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns stimmte der Schulleiterin zu: „Es ist ganz wichtig, dass wir das jetzt erreicht haben. Die Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverwaltung haben hier viel Arbeit investiert. Anders, als an der einen oder anderen Stelle suggeriert wird, haben wir einen guten Plan, um die Fördergelder aus Düsseldorf bestmöglich zu nutzen und den Schulen damit möglichst gut geeignete Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Ein Ergebnis dieses Plans sehen wir heute hier.“
 
Schulleiterin und Bürgermeister dankten ausdrücklich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, insbesondere des IT-Teams, die die Beschaffung der Geräte aus den Sofortausstattungsprogrammen von der Ausschreibung bis zur Einrichtung und Einweisung vor Ort in den Schulen organisieren.
 
Gemeinsam mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe Digitalisierung der Wittekindschule nahm Krüger die Geräte am Dienstagmorgen in Empfang. Dazu gab es erste Einweisungen und Erklärungen. Einige Geräte wurden stichprobenartig einer kurzen Prüfung unterzogen. Das städtische Team und das mit der Auslieferung beauftragte Logistikunternehmen hatte allerdings einen engen Zeitplan: Am Dienstagvormittag folgten noch zwei weitere Schulen. Bis spätestens Freitag (30. April) werden alle Lüner Schulen mit den iPads für die Schülerinnen und Schüler beliefert. Außerdem bekommen die ersten fünf Schulen auch bereits die Geräte für die Lehrerinnen und Lehrer.
 
Das Land NRW hatte vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie im Sommer 2020 zwei Sofortausstattungsprogramme für digitale Endgeräte aufgelegt, eines für Lehrkräfte sowie eines für Schülerinnen und Schüler. Ursprünglich hatte die Stadt damit gerechnet, dass die über 2.300 bestellten Geräte Mitte Februar ankommen würden und nach drei bis vier Wochen Einrichtungszeit ausgeliefert werden könnten. Der Plan hat sich um etwa vier Wochen verschoben, weil in der Corona-Pandemie die Lieferzeiten für digitale Endgeräte länger als gewöhnlich sind.
 
Die iPads werden nun von den Schulen leihweise an diejenigen Schülerinnen und Schüler ausgegeben, die zu Hause keinen dauerhaften Zugriff auf ein geeignetes digitales Endgerät haben, mit dem sie dem Unterricht folgen können. Den entsprechenden Bedarf haben die Schulen abgefragt und an die Stadt gemeldet. Aus dem Sofortausstattungsprogramm für die Lehrerinnen und Lehrer erhalten zudem nahezu alle Lehrkräfte ein Gerät. Der Förderbetrag aus den beiden Sofortausstattungsprogramme liegt zusammengenommen bei etwa einer Million Euro.
 
Die Stadt Lünen arbeitet derzeit daran, gleichzeitig mehrere Förderprogramme der NRW-Landesregierung so umzusetzen, dass die Schulen in Lünen möglichst bald von weiterer IT-Ausstattung profitieren können. Neben der Auslieferung der Geräte aus den Sofortprogrammen läuft auch das große, übergreifende Förderprogramm DigitalPakt weiter. Demnächst soll fristgerecht der entsprechende Förderantrag gestellt sein, es geht um etwa 4,7 Millionen Euro aus Düsseldorf. Um die umfangreichen Arbeiten, die mit der Umsetzung der Schuldigitalisierung und der Abwicklung der aktuell vier Förderprogramme in Verbindung stehen, gut zu bewerkstelligen, hat die Stadt Lünen verwaltungsintern das „Projekt DigitalPakt+“ eingerichtet. Die Projektgruppe besteht aus Mitgliedern aller von den Förderprogrammen betroffenen Organisationseinheiten der Verwaltung.

Digitalisierung der Schulen
(c) Stadt Lünen; Alte und neue Technik am Dienstagmorgen im Foyer der Wittekindschule: Vor einer alten Schultafel nahmen Schulleiterin Petra Krüger (2.v.r) und Lehrerin Sandra Tissen (r.) die ersten Geräte aus dem Sofortausstattungsprogramm des Landes entgegen. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (2.v.l.) und IT-Fachmann Martin Jarzombek (l.) von der Stadt Lünen freuten sich, dass die gut 2.300 Geräte nun ausgeliefert werden können.