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Städtebauförderung: Ministerin Scharrenbach übergibt Förderbescheid

Erstellt von Pressestelle der Stadt Lünen | |   News

Das Quartiersmanagement, das Fassaden- und Hofflächenprogramm und die Umgestaltung der Kirchhof- und Augustastraße – das sind nur einige Maßnahmen, die im StadtGartenQuartier an der Münsterstraße mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm des Bundes und des Landes NRW fort- und umgesetzt werden sollen. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, überreichte der Stadt Lünen am Donnerstag (15. Juli) offiziell einen Förderbescheid, der sich insgesamt auf eine Summe von 654.000 Euro beläuft.

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns nahm den Bescheid auf dem Schulhof der Viktoriaschule entgegen, weil sich insbesondere hier die Entwicklung des Quartiers nachvollziehen lässt. Mit Mitteln des Städtebauförderprogramms „Zukunft Stadtgrün“ wird derzeit die Umstrukturierung und Neugestaltung des Schulhofs gefördert. Der erste Bauabschnitt ist bereits fertiggestellt und wurde Anfang Dezember 2019 den Schülerinnen und Schülern übergeben. Für den östlichen Teil des Schulhofs entstehen kleine Rasenfläche zum Spielen, Blühbeete für Insekten, ein Bodentrampolin und eine neu asphaltierte, multifunktionale Fläche, die zum Beispiel für das Radfahrtraining genutzt werden kann.
 
Ministerin Scharrenbach zeigte sich vom Baufortschritt auf dem Schulhof beeindruckt. Schon vor einigen Jahren war sie als Abgeordnete des Landtags NRW vor Ort. Bei der Übergabe des Förderbescheids erklärte sie: „Gerade in diesen Zeiten ist die Städtebauförderung eine Mutmacherin und Impulsgeberin für Solidarität und Zusammenhalt. Das gilt insbesondere auch in Lünen: eine Stadt, die sich für die Zukunft aufstellt und dabei unsere Jüngsten mit in den Blick nimmt – wie hier bei der Gestaltung des Schulhofs der Viktoriaschule. Es ist wirklich bemerkenswert, was sich seit meinem letzten Besuch alles getan hat und noch tun wird. “
 
Die hohe Bedeutung der Fördermittel stellte Kleine-Frauns im Gespräch mit der Ministerin heraus: „Ohne die Mittel wären wir nicht in der Lage, das Quartier und die Lebensumstände der Menschen aufzuwerten. Das Fassaden- und Hofflächenprogramm sorgt zum Beispiel für private Investitionen, die ohne diese Förderung nicht möglich wären. Mit der Umgestaltung der Kirchhofstraße und der Augustastraße schaffen wir schon bald ein sicheres Schulumfeld und setzen mit der geplanten Verkehrsberuhigung Signale in Richtung Mobilitätswende.“
 
Besonders in Hinblick auf die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA) soll das StadtGartenQuartier eine deutliche Aufwertung erfahren. „Hier sehe ich ganz klar den Zusammenhang zwischen unserer Quartiersentwicklung und der Entwicklung der benachbarten Viktoriafläche, die im Rahmen der IGA umgestaltet wird. Der Landschaftsraum dient dann auch als Erholungsort für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers, sie werden davon maßgeblich profitieren“, erklärte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns.
 
Der Förderbescheid für das StadtGartenQuartier basiert auf dem Stadterneuerungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“. Die Ziele des Programms sind die Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität, die Integration aller Bevölkerungsgruppen und die Stärkung des Zusammenhalts in der Nachbarschaft. Darüber hinaus soll die Identifikation mit dem Quartier gestärkt und ein positives Quartiersimage aufgebaut werden. Gefördert werden Investitionen in städtebauliche Maßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung des Quartiers. 
 
Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten im StadtGartenQuartier an der Münsterstraße gibt es unter www.luenen.de/stadtgartenquartier.
 

 Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (l.) hat den Förderbescheid von Ministerin Ina Scharrenbach auf dem Schulhof der Viktoriaschule entgegengenommen
(c) Stadt Lünen; Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (l.) hat den Förderbescheid von Ministerin Ina Scharrenbach auf dem Schulhof der Viktoriaschule entgegengenommen.