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Gasaustritt "Im Ort" (Info 1)

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Am Ort des Gasaustritts aus einem Geothermie-Bohrloch in Lünen strömt weiter Gas aus dem Boden. Nachdem sich der Druck von Mittwoch auf Donnerstag zunächst verringert hatte, hat sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag keine Veränderung ergeben.

Wie lange die Situation noch andauert, ist weiterhin nicht abzuschätzen. Derzeit gibt es keine technische Lösung, um den Gasfluss zu verringern oder zu unterdrücken. Das Gas wird weiter kontrolliert über den knapp sechs Meter hohen Kamin abgeführt, der über dem Bohrloch installiert wurde.

Von den evakuierten Anwohnern konnten gestern Nachmittag schon wieder einige in ihre Häuser zurückkehren. Von der Evakuierung weiter betroffen sind fünf Personen, die unmittelbar neben und gegenüber dem betroffenen Grundstück leben. Sie sind bei Verwandten untergekommen. Alle Anwohner werden regelmäßig informiert und bei Bedarf betreut.

Die Straße Im Ort bleibt entgegen anderslautender Informationen vom Donnerstag zunächst gesperrt. Lediglich Anwohner dürfen die Straße zu Fuß nutzen.

Am Mittwoch war um 16 Uhr die Feuerwehr zur Straße Im Ort in Nordlünen gerufen worden. Bei Bohrarbeiten nach Erdwärme war die ausführende Bohrfirma auf ein Gasvorkommen in etwa 120 Meter Tiefe gestoßen. Aus dem Bohrloch strömt seitdem Methan. Bei der Koordinierung der Situation arbeiten das Bergamt der Bezirksregierung Arnsberg, Mitarbeiter der Bohrfirma, Sachverständige der Deutschen Montan Technologie (DMT), die Feuerwehr Lünen und die Stadt Lünen eng zusammen.

Aktuelle Info zum Gasaustritt an der Straße Im Ort in Lünen (1)
Aktuelle Info zum Gasaustritt an der Straße Im Ort in Lünen (1)