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Hinweise und Tipps für das Osterfeuer - Meldefrist endet am 5. April

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   Startseite

Die Osterfeiertage rücken näher – und damit auch die Meldefrist für alle geplanten Osterfeuer in Lünen. Bis zum Freitag, 5. April, haben Veranstalterinnen und Veranstalter noch Zeit, um ihre Feuer offiziell bei der Stadt anzumelden.

Grundsätzlich ist es allen örtlichen Glaubensgemeinschaften, Vereinen, Parteien und Siedlungsgemeinschaften erlaubt, ein öffentliches Osterfeuer zu veranstalten. Osterfeuer dürfen am Samstag vor Ostern, am Ostersonntag oder am Ostermontag in der Zeit von 16 Uhr bis 24 Uhr abgebrannt werden. Bei der Anmeldung eines Feuers müssen Name und Anschrift des Veranstalters, Name und Mobilfunk-Nummer einer volljährigen verantwortlichen Aufsichtsperson und die genauen Angaben zu Ort und Zeitpunkt des Osterfeuers angegeben werden. Außerdem müssen ein Lageplan und eine Auflistung über Art und Menge des Brennmaterials vorhanden sein.

Beim Abbrennen an den Osterfeiertagen müssen dann einige Regeln eingehalten werden, die der Sicherheit und dem Umweltschutz dienen.

Als Brennmaterial darf ausschließlich trockenes pflanzliches Material benutzt werden, beispielsweise Hecken- und Baumschnitt, Schlagabraum oder Schnittholz verwendet werden. Als Hilfsmittel zum Anzünden dürfen nur Stroh oder Reisig eingesetzt werden. Zum Schutz von Kleintieren sollte das Brennmaterial frühestens 14 Tage vorher zusammengelegt werden. Am Tag der Veranstaltung muss das Brennmaterial noch einmal umgeschichtet werden, um sicherzustellen, dass sich keine Kleintiere mehr im Brennmaterial befinden. Beim Verbrennen dürfen keine Gefahren durch Luftverunreinigung, Rauchentwicklung und Funkenflug entstehen. Deshalb muss immer auch die Windstärke beachtet werden. Das Feuer muss ständig von zwei Personen, davon eine über 18 Jahre alt, beaufsichtigt werden. Diese Personen dürfen das Osterfeuer erst verlassen, wenn Feuer und Glut erloschen sind. Auch sollte immer ausreichend Löschmittel bereit stehen.

Zu Gebäuden, in denen sich Menschen aufhalten oder aufhalten können, zu öffentlichen Verkehrsflächen einschließlich Bahngleisen, Versorgungsleitungen und sonstigen baulichen Anlagen, einzeln stehenden Bäumen, Wallhecken, Windschutzanlagen, Feldgehölzen und Gebüschen muss jeweils ein Mindestabstand von 25 Metern eingehalten werden. Zu Waldflächen und Naturschutzgebieten beträgt der Mindestabstand 100 Meter.

Generell darf das Volumen des aufgeschichteten Brennmaterials nicht größer als 100 Kubikmeter sein. Wie groß das Osterfeuer genau sein darf, hängt davon ab, wie nah es an einer Wohnbebauung brennen soll. Wenn das Feuer 25 bis 30 Meter vom nächsten Wohngebäude entfernt ist, darf das Volumen des Brennmaterials maximal 5 Kubikmeter betragen. Bei 30 bis 40 Metern Entfernung sind es 10 Kubikmeter, bei 40 bis 50 Metern Abstand 20 Kubikmeter, bei 50 bis 75 Metern 40 Kubikmeter und bei 75 bis 100 Metern Abstand maximal 60 Kubikmeter. Sollten Osterfeuer in der Nähe öffentlicher Verkehrsflächen abgebrannt werden, muss bei einem Volumen von 40 Kubikmetern ein Abstand zwischen 25 und 50 Metern eingehalten werden.

Silhouetten von Menschen vor einem Osterfeuer
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