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Dramatisches Szenario: Feuerwehr übt auf dem früheren Mercedes-Gelände

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Großfeuer im Autohaus, fünf Personen vermisst: Was dramatisch klingt, war zum Glück nur ein Übungsszenario für die Lüner Feuerwehr am Freitagabend (12. April). Einige Minuten nach 19 Uhr rückten drei Löschzüge auf dem ehemaligen Mercedes-Gelände an.

Im „Einsatz“ waren ein Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Löschzüge LZ-1 (Lünen-Mitte) und LZ-7 (Wethmar) der Freiwilligen Feuerwehr. Insgesamt waren 59 Einsatzkräfte und zwölf Fahrzeuge vor Ort. Unter anderem kam eine Drehleiter zum Einsatz. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das spannende Geschehen von der Straße aus.

Das Szenario, das Robin Möller und Roland Rosenberger von der Feuerwehr Lünen entwickelt hatten, sah vor, dass bei Arbeiten an einem Transporter ein Brand entstanden war. Das Feuer hatte sich schnell ausgebreitet, fünf Personen waren als vermisst gemeldet. Die Übung sollte so realistisch wie möglich ablaufen. So waren unter den fünf vermissten Personen neben drei Puppen auch zwei „lebendige“ Darsteller, die nach Kräften um Hilfe riefen. Mit viel künstlichem Rauch hatten die Organisatoren der Übung außerdem dafür gesorgt, dass die Rettungskräfte im Inneren des verwinkelten Autohauses kaum einen Meter weit sehen konnten.   

Etwa anderthalb Stunden dauerte der fiktive Einsatz. Die vermissten Personen wurden alle gefunden und „gerettet“ und auch das Feuer war am Ende „gelöscht“. Damit war nicht nur Einsatzleiter André Schild zufrieden. Auch die Übungsleiter Roland Rosenberger und Robin Möller attestierten, dass die Übung gut gelaufen sei: „Die Übungsziele, nämlich vor allem Menschenrettung, Patientenversorgung und Brandbekämpfung, haben wir absolut erreicht“, fasste Möller nach der Übung zusammen. Natürlich gebe es immer Stellschrauben, an denen man noch drehen könne, aber dafür seien regelmäßige Übungen schließlich vorgesehen, so Möller.

 

Dramatisches Szenario: Feuerwehr übt auf dem früheren Mercedes-Gelände
Blick von der Drehleiter: 12 Fahrzeuge und 59 Feuerwehrleute waren am Freitagabend auf dem ehemaligen Mercedes-Gelände im Einsatz.