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"Komm auf Tour": Lüner Schüler lernen spielerisch ihre Stärken kennen

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   Pressemitteilungen

Rund 700 Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen aus verschiedenen Lüner Schulen haben sich in der Woche vom 13. bis zum 17. Mai auf den Weg in die Eishalle Bergkamen gemacht. Schlittschuhfahren stand dabei jedoch nicht auf dem Programm, sondern die eigenen Zukunftsperspektiven. Unter dem Motto "Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" konnten die Schülerinnen und Schüler spielerisch die eigenen Stärken und Fähigkeiten für die künftige Berufswahl kennenlernen.

Unterstützung gab es dabei vom Streetwork-Team der Stadt Lünen, dem Übergangsmanagement Schule-Beruf der Stadt Lünen sowie mehreren Kooperationspartnern, unter anderem der Agentur für Arbeit, der AWO Beratungsstelle Lünen oder auch der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund.

In einem interaktiven Parcours ging es für die Schülerinnen und Schüler auf eine Reise durch insgesamt vier Spielstationen: einem Zeittunnel, der sturmfreien Bude, einer Bühne und einem Labyrinth. An den Spielstationen erwartete die Schüler unterschiedliche Aufgaben. So mussten in der "sturmfreien Bude" Aufgaben erledigt werden, die handwerkliches Geschick und Organisationskompetenz verlangen. Die "Bühne" lieferte hingegen einen Überblick über eigene Rede- und Gestaltungsfähigkeiten, indem ein kurzes Theaterstück aufgeführt wurde. Je nach Wahl des Lösungswegs gab es für die Schülerinnen und Schüler individuelles Feedback und sogenannte "Stärkepunkte", um die eigenen Fähigkeiten besser einschätzen zu können. Neben der spielerischen Berufsorientierung mit Hilfe des Parcours setzten sich die Jugendlichen ebenfalls mit ihren Lebensträumen und gesellschaftlichen Rollenbildern auseinander.

Für Monika Lewek-Althoff, Koordinatorin beim Übergangsmanagement Schule-Beruf, stellt das Projekt einen wichtigen Baustein beim Kennenlernen der eigenen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler dar. "Das 'Komm auf Tour'-Projekt ist eine sinnvolle Vorbereitung auf die zukünftige Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler in den nachfolgenden Jahrgangsstufen", so Lewek-Althoff. Denn "Komm auf Tour" sei der Potenzialanalyse, die alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 im Rahmen von "Kein Abschluss ohne Anschluss, Übergang Schule - Beruf in NRW (KAoA)" durchführen müssen, vorgeschaltet.

Das Projekt "Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" wird bundesweit angeboten und macht derzeit Station im Kreis Unna. Es handelt sich dabei um eine Projektentwicklung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Bundesagentur für Arbeit. In der Woche vom 13. bis zum 17. Mai waren die Lüner Schulen an der Reihe. Zwischen dem 7. und dem 24. Mai nehmen insgesamt 28 Schulen aus allen Kommunen des Kreises Unna teil.

Am Montag, 13. Mai, waren Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Bußmann-Schule, der Profilschule Lünen und der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule vor Ort. Am Dienstag, 14. Mai, Schülerinnen und Schüler der Realschule Altlünen und der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule. Am Mittwoch, 15. Mai, Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Am Donnerstag, 16. Mai, Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Und am Freitag, 17. Mai, Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Uhland-Realschule.

Schülerinnen und Schülern der Realschule Altlünen wird das Konzept der Veranstaltung erklärt.
Schülerinnen und Schülern der Realschule Altlünen wird das Konzept der Veranstaltung erklärt.