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Bürgermeister: "Rechtes Gedankengut, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben in unserer Stadt keinen Platz"

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Dass ein polizeibekannter Neonazi die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen angemeldet haben soll, nimmt Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns zum Anlass, einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger zu richten: "Rechtsextremisten und andere demokratiefeindliche Kräfte nutzen die Ängste und die Unsicherheit von Bürgerinnen und Bürgern aus, um unsere Gesellschaft gezielt anzugreifen."

Das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit ist für den Bürgermeister ein hohes Gut. "Es ist jedoch unerträglich, dass sich Menschen dieses Recht unter einem Vorwand zu Nutze machen, um letztlich die Grundordnung, die ihnen dieses Recht einräumt, zu zerstören."

Jürgen Kleine-Frauns stellt klar: "Rechtes Gedankengut, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben in unserer Stadt keinen Platz."  Das Stadtoberhaupt ruft deshalb alle Bürgerinnen und Bürgern auf, sich an der Menschenkette unter dem Motto "Lünen denkt weiter" zu beteiligen. "Kommen Sie am Montag, 17. Januar, um 18 Uhr zum Mahnmal an der Lippebrücke in der Fußgängerzone. Lassen Sie uns gemeinsam von dort aus ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen."

Das Stadtoberhaupt teilt die Auffassung vieler Wissenschaftler, dass wir in diesem Jahr eine endemische Lage erhalten: "Wir dürfen uns jetzt, kurz vor dem Ende der Krise, nicht durch demokratiefeindliche Kräfte auseinanderdividieren lassen." Gleichzeitig hat der Bürgermeister Verständnis für die Menschen, die Corona-bedingt Existenzängste haben, oder die die Angst vor der Impfung umtreibt. Diesen bietet er an, persönlich mit ihnen in den Austausch zu treten - zum Beispiel bei der nächsten Bürgermeister-Sprechstunde am 1. Februar zwischen 14 und 17 Uhr (Anmeldung per E-Mail an buergermeister@luenen.de).

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns: "Rechtes Gedankengut, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben in unserer Stadt keinen Platz."
(c) Stadt Lünen; Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns: "Rechtes Gedankengut, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben in unserer Stadt keinen Platz."