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Infoportal zeigt Barrierefreiheit in öffentlichen Lüner Gebäuden

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Wer ein öffentliches Gebäude in Lünen besuchen möchte, kann sich ab sofort im Internet über mögliche Barrieren oder Hindernisse informieren. Die Agentur "Barrierefrei NRW" hat bisher 22 Gebäude in der Lippestadt auf ihre Barrierefreiheit untersucht und die Ergebnisse im Infoportal "NRW informierBar" (https://informierbar.de) veröffentlicht.

Studentinnen und Studenten haben zu diesem Zweck Gebäude wie das Heinz-Hilpert-Theater, die Cineworld, das Bürgerzentrum Gahmen oder auch Kirchen, die Halte-Stellen in den Stadtteilen und natürlich das Rathaus geprüft und teilweise mit Spezialgeräten vermessen. Zugangswege, Zugänge zu Räumen und Toiletten standen dabei im Fokus. "Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen können Amtsbesuche oder die Teilnahme an Veranstaltungen mit einem Blick in die NRW informierBar besser planen", sagt Daria Frank von der Agentur Barrierefrei NRW.

Neben möglichen Einschränkungen der Barrierefreiheit listet das Portal auch Angebote zu technischen Hilfen, Ausstattungsmerkmalen, die Möglichkeit persönlicher Unterstützung vor Ort oder Informationen zu Anlaufstellen für einzelne Nutzergruppen auf. Neben den Lüner Gebäuden umfasst "NRW informierBar" Daten zu rund 1000 Gebäuden aus rund 150 Kommunen in NRW.

Daria Frank ist erfreut über die Unterstützung der Stadt Lünen: "Selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Stadt ist nur erreichbar, wenn sich Kommunen für dieses Ziel engagieren." Der Barrierefreiheit müsse eine hohe Priorität eingeräumt werden: "Gemeinsam mit Experten wie dem Behindertenbeirat der Stadt Lünen schärfe man den Blick für barrierefreie Lösungen."

Gruppenfoto - Bei diesem tiefen Durchgang wird es für Rollstuhlfahrer schwer, die Klinke zu erreichen: Wolfgang Bennewitz (v.l.), Elisabeth Grieseler-Middendorf (beide Behindertenbeirat), Fachdezernent Ludger Trepper und Daria Frank von der Agentur Barrierefrei NRW.
(c) Stadt Lünen; Bei diesem tiefen Durchgang wird es für Rollstuhlfahrer schwer, die Klinke zu erreichen: Wolfgang Bennewitz (v.l.), Elisabeth Grieseler-Middendorf (beide Behindertenbeirat), Fachdezernent Ludger Trepper und Daria Frank von der Agentur Barrierefrei NRW.
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