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Nachwuchsmangel stoppen: Infos zu Gesundheits-Berufen aus erster Hand

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   Startseite

Das Übergangsmanagement Schule-Beruf der Stadt Lünen will dem Nachwuchsmangel in Gesundheitsberufen entgegenwirken und hat am Mittwoch, 20. Februar, Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gesundheitssektor ins Rathaus eingeladen.

Das Ziel war, Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen und -koordinatoren der Lüner Schulen Informationen aus erster Hand zu bieten. "Wir möchten nicht nur Schülerinnen und Schüler in ihrer Berufswahlentscheidung unterstützen, sondern wollen auch Lehrkräften mit unserem neuen Konzept »Schule und Betrieb« eine Plattform der direkten Information bieten", so Monika Lewek-Althoff, Koordinatorin im Übergangsmanagement Schule-Beruf bei der Stadt Lünen.

Das Konzept kam an: Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen und -koordinatoren sowie interessierte Lehrkräfte aller Lüner Schulen informierten sich über die zahlreichen Angebote und über wichtige Veränderungen in Gesundheitsberufen.

So berichteten die Pflegedienstleitungen des Katholischen Klinikums Lünen/Werne, zu dem das St.-Marien-Hospital Lünen gehört, über Veränderungen in den Krankenpflegeberufen. Linda Agiri, Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums Minister Achenbach, informierte über die veränderte Ausbildung in der Altenpflege. Vom Bildungsinstitut für Gesundheit und Soziales "maxQ" aus Dortmund war Andreas Schramm zu Gast, der den Besuchern Auskunft zu therapeutischen Berufsfeldern wie beispielsweise Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie gab. Schramm berichtete, dass in diesen Ausbildungen Auszubildende seit dem laufenden Schuljahr 70 % des Schulgeldes über Landesförderung zurückerhalten können, sodass die finanzielle Belastung während der Ausbildung reduziert. Zu akademischen Studiengängen in Gesundheitsberufen informierte die Leiterin der Zentralen Studienberatung der Hochschule für Gesundheit in Bochum, Claudia Herm.

Die Anforderungen an einen modernen Rettungsdienst wachsen und machen Veränderungen in der Ausbildung des Rettungsdienstpersonals notwendig. Um darüber zu informieren, konnte die Stadt Lünen auf die eigenen Kräfte zurückgreifen: Stephan Dörnbrack und Tim Kewitz von der Lüner Feuerwehr brachten den Besuchern das Berufsbild des Notfallsanitäters näher.

In enger Zusammenarbeit mit den Lüner Schulen wird das Konzept der direkten Information weiterlaufen. Die praxisnahen Veranstaltungen wurden als Bereicherung der Orientierung für Lehrkräfte gesehen, die als Studien- und Berufswahlkoordinatoren eine Schlüsselrolle in der schulischen Berufs- und Studienorientierung verkörpern. Bereits im letzten Jahr hatte das Übergangsmanagement Schule-Beruf der Stadt Lünen Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen und -koordinatoren zu einer Betriebsbesichtigung bei einer Lüner Bäckerei eingeladen.

Gruppenfoto Berufswahlkoordinator*innen und Lehrkräfte
Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen und -koordinatoren sowie weitere interessierte Lehrkräfte aller Lüner Schulen informierten sich über die zahlreichen Angebote und wichtigen Veränderungen in Gesundheitsberufen.