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Gespräch im Quartier: Bauberatung für Realschule Altlünen läuft

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   Startseite

Die Planungen für den Neubau der Realschule Altlünen laufen weiter: Akteure aus Politik und Gesellschaft sind am Donnerstag, 23. Mai, zu einer Gesprächsrunde unter dem Titel "Schule und Quartier" in der Realschule Altlünen zusammengekommen. Die Gesprächsrunde fand im Rahmen der Schulbauberatung für den Neubau der Realschule statt.

Eingeladen waren verschiedene Interessengruppen aus dem Umfeld der Realschule, so beteiligten sich neben Vertretern der Ratsfraktionen von CDU, GFL und Grünen auch Vertreter von Kirchen und Moscheegemeinden sowie Vertreter der potenziellen Mitnutzer VHS und Musikschule an der Diskussionsrunde.

Cornelia Neubürger vom Architekturbüro Klein + Neubürger, das mit der Schulbauberatung beauftragt ist, sowie Michael Heuer von der Schulverwaltung der Stadt Lünen stellten die Ergebnisse der bisherigen Workshops vor, an denen unter anderem Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, die Fachschaften und die Schulleitung teilgenommen hatten. Sie nahmen die Bedarfe, Anregungen und Wünsche der Interessenvertreter aus dem Quartier entgegen. Außerdem zeigten sie verschiedene Möglichkeiten auf, wie die Neubauten auf dem Gelände angeordnet werden könnten. Insbesondere der neue Standort der geplanten Zweifeld-Sporthalle und die weitere Nutzung von sechs Klassenräumen im bestehenden Erweiterungsbau - den sowohl die Realschule als auch das Gymnasium nutzen - wurden intensiv diskutiert.

Die Stadtverwaltung und der Bürgermeister waren zuletzt für eine angebliche Verzögerung des Realschulneubaus kritisiert worden, weil die Verwaltung im Rahmen der Schulbauberatung auch hatte prüfen lassen, ob eine Sanierung wirtschaftlicher als ein Neubau gewesen wäre. Sie hatte sich darauf berufen, dass dieser Schritt haushaltsrechtlich geboten sei. Jürgen Grundmann, Leiter der Schulverwaltung, wies nun bei der Gesprächsrunde erneut darauf hin, dass die Wirtschaftlichkeitsprüfung das Verfahren nicht verzögert habe, weil die Schulbauberatung mit mehreren Workshops und Gesprächsrunden ohnehin etwa ein Jahr gedauert hätte. Schuldezernent Horst Müller-Baß hatte am Tag des Baubeschlusses im Rat (13. Juli 2018) schon angemerkt, dass die Schulbauberatung etwa ein Jahr dauern würde. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns hatte in derselben Ratssitzung zu Protokoll geben lassen, dass nach Auffassung des Verwaltungsvorstandes eine Fertigstellung bis 2022 faktisch unmöglich sei.

Die Schulbauberatung ist eine übliche Phase am Beginn der Planung von Schulbauvorhaben. Für die Realschule Lünen geht sie nun in den Endspurt: Am 3. Juli findet ein abschließender Workshop im Rahmen der Schulbauberatung statt, in dem verschiedene Szenarien und Varianten entworfen werden. Eine große Runde steht an: Eingeladen werden unter anderem die Schulleitung sowie Lehrerinnen und Lehrer, Sekretärin und Hausmeister, die Schülervertretung und die Schulpflegschaft, VHS, Musikschule, Sportverwaltung, ZGL, Stadtplanung, Vertreter des Integrationsrats und des Behindertenbeirats. Außerdem werden auch Kooperationspartner aus dem Quartier wieder dabei sein und die Politik mit Vertretungen aus dem Ausschuss für Bildung und Sport.

In der Septembersitzung des Ausschusses für Bildung und Sport sollen die Ergebnisse des Schulbauberatungs-Prozesses vorgestellt werden. Die Verwaltung rechnet damit, dass der Neubau 2023 fertig ist. Bis dahin wird auch der Brandschutz für das alte Gebäude gewährleistet sein. Das hatte ZGL-Betriebsleiter Marc Stoverock bereits im April den Mitgliedern des Ausschusses für Bildung und Sport zugesagt.

Realschule Altlünen, Foto: G. Blaszczak
Für die Realschule Altlünen ist ein Neubau geplant. Die vorbereitenden Beratungen dazu sind in vollem Gange und sollen bald abgeschlossen sein.