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Kletterpyramide und Seeungeheuer warten: Neuer Spielplatz an der Westfaliastraße

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   Pressemitteilungen

Der neue Spielplatz an der Ecke Westfaliastraße/Augustastraße im StadtGartenQuartier wird am Freitag (7. Juni) eröffnet. Er soll nicht nur Spielplatz für Kinder, sondern auch ein Begegnungsplatz für die Bürgerinnen und Bürger im Quartier sein.

Der neue Platz ist knapp 400 Quadratmeter groß. Er hat einen Rasen- und einen Sandspielbereich, dazu kommt eine gepflasterte Fläche mit Sitzbänken für den Aufenthalt. Bei der Kinderbeteiligung im März 2018 hatten die teilnehmenden Kinder das Thema "Klettern" favorisiert, sodass die Stadt als Hauptgerät eine Kletterpyramide aufgestellt hat. Für kleinere Kinder gibt es unter anderem Sandbacktische, auf denen auch geklettert werden kann. Der Bauverein zu Lünen hat außerdem ein Holz-Seeungeheuer gespendet, das auf der Rasenfläche installiert wurde.

Der Spielplatz wurde unter Beteiligung des Behindertenbeirates der Stadt Lünen barrierearm gestaltet, weil die Integration aller Menschen aus dem Quartier ermöglicht werden soll. So gibt es beispielsweise eine leicht zu erreichende Nestschaukel. Ein durchgängig gepflasterter Weg entlang der Sandfläche dient einer einfacheren Nutzung mit Rollstühlen oder Gehhilfen. Die Toreingangspfosten wurden als Wegweiser für sehbehinderte Menschen farblich akzentuiert.

Die Integration und das Zusammenkommen von Menschen aus dem Quartier zu ermöglichen, war ein Schwerpunkt bei den Planungen des neuen Platzes, der auch vor diesem Hintergrund von Land und Bund gefördert wurde. Die Möglichkeit des Austausches spielt eine große Rolle, wie Projektleiter Jürgen Arendes, stellvertretender Leiter der Abteilung Stadtgrün, beschreibt: "Wir haben beispielsweise den gepflasterten Aufenthaltsbereich mit zwei Sitzbänken angelegt, um den Austausch und die Kommunikation unter den Nutzern des Spielplatzes zu fördern. Dazu kommt eine weitere Bank ohne Rückenlehne, von der Eltern, Großeltern oder andere Begleitpersonen beide Spielbereiche sitzend im Blick haben und mit den Kindern interagieren können."

Der Bau des Spielplatzes hatte im Februar begonnen. Die Kosten betragen rund 72.000 Euro. Gefördert wurde das Projekt mit Landes- und Bundesmitteln aus dem Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier".

Spielplatz Westfaliastraße
Noch ist das Seeungeheuer eingezäunt, aber kommende Woche werden die Bauzäune abgebaut und der Spielplatz wird freigegeben.