23. Februar 2025
Bundestagswahl 2025 in Lünen - Endergebnis steht fest

Alle Wahlbezirke für die Bundestagswahl 2025 in Lünen sind ausgezählt. Der SPD-Kandidat Michael Thews holt die meisten Erststimmen, bei den Zweitstimmen gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Rund 61.000 Lünerinnen und Lüner waren aufgerufen, bei der Bundestagswahl 2025 ihre Stimme abzugeben. 15.188 Wahlberechtigte hatten im Vorfeld bereits einen Wahlschein zur Briefwahl beantragt. Mittlerweile sind alle Wahlbezirke ausgezählt. Bei den Erststimmen gewann der SPD-Kandidat Michael Thews mit 34,94 Prozent deutlich vor seinem CDU-Herausforderer Arnd Hilwig (25,64 Prozent).
Bei den Zweitstimmen lieferten sich SPD und CDU ein Kopf-an-Kopf-Rennen - mit dem besseren Ende für die CDU: Sie erhielt 25,00 Prozent, die SPD kommt auf 24,82 Prozent. Drittstärkste Kraft wurde die AfD (21,96) vor den Linken (8,23) und den Grünen (7,73).
Die Wahlbeteiligung lag bei 79,35 Prozent, damit haben 48.757 Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben.
Alle Ergebnisse der Bundestagswahl für Lünen können unter www.luenen.de/wahlergebnis abgerufen werden.

Die Stadt Lünen hatte während des Wahlsonntags in insgesamt zehn Wahlräumen Stichproben genommen, um so die jeweils aktuelle Wahlbeteiligung zu messen. Es wurden die Stimmen der Wahlberechtigten je Wahllokal berücksichtigt, die nicht bereits per Briefwahl abgestimmt hatten. In Summe waren das für die ausgewählten Wahlräume 6.721 Stimmberechtigte.
Um 16 Uhr ergab die Messung eine Wahlbeteiligung von 70,1 Prozent. Um 12 Uhr hatte die Wahlbeteiligung bei 33,5 Prozent gelegen, um 14 Uhr bei 53,9 Prozent.
Die Wahllokale in Lünen hatten um 8 Uhr planmäßig geöffnet. Eine Verzögerung gab es lediglich im Wahlraum 6022 "Stadt-Insel", wo keine Stimmzettel vorhanden waren. Diese wurden umgehend nachgeliefert, sodass der Wahlraum um 8.20 Uhr seinen Betrieb aufnehmen konnte. Zwei Wahlberechtigte, die bereits um 8 Uhr vor Ort gewesen waren, wollten später wieder kommen, zwei weitere Wahlberechtigte warteten, bis die Stimmzettel angeliefert wurden. Ansonsten gab es während der Wahl keine besonderen Vorkommnisse.