03. September 2025
Neues Schulgebäude der Realschule Altlünen eingeweiht
Mit einem Festakt hat die Stadt Lünen am Mittwoch, 3. September, das neue Gebäude der Realschule Lünen-Altlünen offiziell eingeweiht. Der Neubau war notwendig geworden, weil das alte Schulgebäude den Brandschutzbestimmungen nicht mehr genügte.
„Heute ist ein guter Tag für die Realschule Altlünen und für die Bildungslandschaft in unserer Stadt. Wir investieren damit in Sicherheit, in Qualität und in die Zukunft unserer Kinder“, betonte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns in seiner Ansprache.
Das moderne Gebäude bietet nun zeitgemäße pädagogische Möglichkeiten: Differenzierungsräume für Kleingruppenarbeit, eine leistungsfähige digitale Ausstattung für die I-Pad-Klassen sowie neue Begegnungsorte wie Aula und Cafeteria. Die fest installierte Bühne schafft Raum für Theater, Konzerte und gemeinsames Singen. Auch die Demokratieerziehung hat einen festen Platz – jedes Jahr wird in verschiedenen Jahrgangsstufen ein Projekt zum 9. November vorbereitet.
Der Bau wurde als KfW-40-EE-Gebäude mit Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Wärmerückgewinnung und Gründach errichtet. Ein umfassendes Barrierefrei-Konzept – unter anderem mit Fahrstuhl, ebenerdigen Zugängen und Leitsystemen – sorgt für Zugänglichkeit. Zudem verbessern moderne Schallschutzmaßnahmen die Lernbedingungen.
Ursprünglich mit 13,5 Millionen Euro kalkuliert, stiegen die Kosten auf über 30 Millionen Euro; auch die Bauzeit verlängerte sich. „Das zu verschweigen, wäre unredlich“, erklärte Kleine-Frauns. „Aber wir müssen auch klar sagen: Solche Kostensteigerungen haben viel mit den Rahmenbedingungen zu tun, unter denen Kommunen bauen. Das Vergaberecht bindet uns an den Angebotspreis als Kriterium – doch Zeitverzögerungen, Handwerkermangel oder Rechtsstreitigkeiten führen dann zwangsläufig zu Mehrkosten.“
Trotz aller Herausforderungen überwiegt für die Stadt Lünen die Freude über den gelungenen Neubau. „Die Realschule Altlünen bekommt ein modernes Zuhause, das zeigt: Lünen investiert in Bildung. Und das ist eine Investition, die sich für Generationen auszahlen wird", so Kleine-Frauns weiter. "Das alles war nur möglich durch den Einsatz vieler Menschen: der Planerinnen und Planer, der Bauleute, der Verwaltung und der Lehrkräfte. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank."