21. November 2025
Rat der Stadt Lünen schließt Gremienbildung ab: Ausschüsse formiert und Vorsitze besetzt

Der Rat der Stadt Lünen hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 20. November, die Arbeitsstrukturen für die kommenden fünf Jahre festgelegt. Mit der Bildung der Fachausschüsse und der Bestimmung der Vorsitzenden ist die politische Gremienarbeit der Stadt für die Wahlperiode bis 2030 vollumfänglich handlungsfähig.
Der Rat unterscheidet bei der Gremienbildung zwischen den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtausschüssen und den freiwilligen Fachausschüssen. Während die Pflichtausschüsse gesetzlich vorgegeben sind, wurden die freiwilligen Gremien so eingerichtet, dass sie die aktuellen thematischen Schwerpunkte in Lünen bestmöglich abbilden.
Um eine effiziente Zusammenarbeit zu gewährleisten, orientiert sich der Zuschnitt dieser Ausschüsse eng an der Organisation der Stadtverwaltung. Künftig wird sich auch die Dezernatsstruktur innerhalb der Verwaltung an dieser Gliederung ausrichten, um fachliche Zuständigkeiten zu bündeln und Synergien zwischen Politik und Rathaus zu nutzen.
Besetzung der Gremien und Vorsitze
Die Besetzung der Vorsitzenden erfolgte auf Basis eines einheitlichen Wahlvorschlags der Fraktionen.
Freiwillige Fachausschüsse und Betriebsausschuss mit Vorsitz:
- Ausschuss für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Mobilität: Arno Feller (CDU)
- Ausschuss für Sicherheit und Ordnung: Rüdiger Billeb (SPD)
- Ausschuss für Bildung, Kultur, Europa und Städtepartnerschaften: Marie Hirschberg (CDU)
- Ausschuss für Schule und Sport: Ferhat Aydin (SPD)
- Ausschuss für Bürgerservice, Soziales und Ehrenamt: Nina Radau (GfL)
- Betriebsausschuss ZGL: Lars Vietze (AfD)
Pflichtausschüsse mit Vorsitz:
- Rechnungsprüfungsausschuss: Dominik Kamin (CDU)
- Wahlprüfungsausschuss: Martina Meier (SPD)
- Haupt- und Finanzausschuss: Den Vorsitz führt gemäß Gemeindeordnung NRW die Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg.
Bürgermeisterin: "Rat ist nun voll handlungsfähig"
Ebenfalls konstituiert wurden der Jugendhilfeausschuss, der Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration sowie der Gemeindewahlausschuss. Eine Besonderheit gilt für den Jugendhilfeausschuss und den Integrationsausschuss: Aufgrund ihrer gesetzlichen Sonderstellung werden die Vorsitzenden hier nicht vorab durch den Rat bestimmt. Diese Gremien wählen ihren Vorsitz erst in der jeweils ersten eigenen Sitzung selbst.
Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg unterstrich im Anschluss an die Sitzung die Bedeutung einer überparteilichen Zusammenarbeit: „Mit diesen Entscheidungen ist der Rat voll handlungsfähig. Unabhängig von politischen Farben steht für uns alle die Verantwortung für die Menschen in Lünen im Mittelpunkt. Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit, bei der das Gemeinsame über dem Trennenden steht, um unsere Stadt voranzubringen.“
Die Gremien nehmen ihre inhaltliche Arbeit mit den konstituierenden Sitzungen in den kommenden Wochen auf.