29. November 2023
Empfang für Sportplaketten-Träger Musa Çiçek im Rathaus
Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns und der Erste Beigeordnete Axel Tschersich haben den Lüner Taekwondo-Kämpfer Musa Çiçek im Rathaus empfangen. Anlass war die Verleihung der Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen an den engagierten Sportler, Funktionär und Vereinsgründer.
Die Sportplakette hatte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, im Oktober in Solingen überreicht. Da der Lüner Bürgermeister an diesem Termin verhindert war, hatte er Musa Çiçek bereits im Vorfeld dieses Termins ins Rathaus eingeladen.
Jürgen Kleine-Frauns ließ den beeindruckenden Werdegang des 1967 geborenen Musa Çiçek Revue passieren: Als aktiver Kämpfer errang er zwischen 1987 und 1992 vier deutsche und zwei Europameisterschaften, wurde Dritter bei den Weltmeisterschaften und nahm an den Olympischen Spielen in Barcelona Teil. Danach war er unter anderem als Vizepräsident im Bereich Leistungssport für die Deutsche Taekwondo-Union aktiv. Hauptberuflich leitet Çiçek die wissenschaftlichen Elektronikwerkstätten an der Technischen Universität Dortmund. "Allein das alles nötigt nicht nur mir den größten Respekt ab", so Jürgen Kleine-Frauns. "Was mir aber als Bürgermeister von Lünen besonders imponiert: Dass Sie Ihre sportliche und berufliche Leidenschaft zum Wohle unserer Stadt bündeln."
Damit spielte der Bürgermeister auf die Gründung des Vereins "Musado Lünen" im Jahr 2007 an. "Der Verein ebnet seit vielen Jahren Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Weg in den Beruf und die Gesellschaft", erklärte das Stadtoberhaupt. "Sie setzen sich für soziale Förderung und Integration von Jugendlichen ein, unterstützen mit Ihrem Verein die Jugendsozialarbeit, Nachhilfeangebote, Integrationskräfte und Förderprogramme."
Jürgen Kleine-Frauns und Axel Tschersich dankten Musa Çiçek für sein Engagement und ließen keinen Zweifel daran, dass mit dem Lüner ein verdienter Träger der Sportplakette gefunden worden ist. "Ich wünsche Ihnen, lieber Herr Çiçek, dass Sie noch viele Jahre weiterwirken und noch möglichst vielen jungen Menschen eine Perspektive fürs Leben aufzeigen können", so der Bürgermeister abschließend.