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11. Juni 2024

Nach der Europawahl: Bürgermeister kündigt Bürger-Dialoge vor Ort an

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns.
Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns.

56,63 Prozent der Wahlberechtigten in Lünen haben bei der Europawahl 2024 ihre Stimme abgegeben. "Auch wenn die Wahlbeteiligung damit gegenüber der vergangenen Wahl um knapp zwei Prozentpunkte höher liegt als 2019, ist das nach der Entwicklung der letzten Monate eine Enttäuschung", kommentiert Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns das Wahlergebnis. "Nicht nur der Regionalverband Ruhr, an dessen Kampagne »Let's Europe« wir uns beteiligt haben, oder die Europa-Union Lünen haben durch viele Aktionen versucht, die Menschen von der Wichtigkeit dieser Wahl zu überzeugen." Auch die Stadtverwaltung habe unter anderem mit dem neuen Team „WIR in Lünen“ für die Europawahl geworben. "Leider sind die Anstrengungen nicht entsprechend belohnt worden."

Noch unverständlicher als die unzureichende Wahlbeteiligung ist für den Bürgermeister das Abschneiden der AfD. Sie kommt in Lünen auf 17,75 Prozent. In einigen Wahlbezirken entfallen mehr als 30 Prozent der abgegebenen Stimmen auf die Partei. "Die AfD steht offiziell im Verdacht, rechtsextremistisch zu sein. Damit gefährdet sie unsere Demokratie“, so Kleine-Frauns. "Wir müssen uns fragen, weshalb viele Menschen in Lünen einer solchen Partei trotzdem ihre Stimme gegeben haben."

Das Stadtoberhaupt ist deshalb fest entschlossen, auch nach der Europawahl im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern für die Demokratie zu werben. "Ich möchte mit den Menschen in unserer Stadt noch mehr ins Gespräch kommen und zuhören, worin sie die Probleme sehen. Dabei werde ich auch gerne erläutern, wie wir in der Stadtverwaltung arbeiten und warum die demokratischen Grundsätze dafür so wichtig sind", umreißt Kleine-Frauns seinen Plan, „Bürgermeister vor Ort“-Termine in einzelnen Stadtteilen durchzuführen.

Bei der Europawahl 2024 wurde die CDU in Lünen mit 26,92 Prozent stärkste Kraft, gefolgt von der SPD (22,19 Prozent). Die Grünen kommen auf 8,84 Prozent, die FDP auf 4,71, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf 4,62 Prozent.

Bei der Wahl vor fünf Jahren war es noch umgekehrt: Damals kam die SPD auf 26,41 und die CDU auf 22,16 Prozent. Die Grünen erreichten 18,4 Prozent, die AfD 11,87 und die FDP 5,48 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag 2019 bei 54,60 Prozent.