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10. November 2025

Heike Tatsch ist neue Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsstellen NRW

Gleichstellungsbeauftragte Heike Tatsch informiert über den Ausfall der Veranstaltung "Poli-Tisch" am 4. November

Heike Tatsch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, gehört ab sofort dem Sprecherinnengremium der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen NRW (LAG NRW) an. Rund 100 Vertreterinnen aus ganz Nordrhein-Westfalen nahmen an der Mitgliederversammlung im Duisburger Rathaus teil.

Das Sprecherinnengremium der LAG NRW besteht aus acht Mitgliedern, die jeweils für vier Jahre gewählt werden. Sie vertreten die Interessen der kommunalen Gleichstellungsstellen auf Landesebene, bringen gleichstellungspolitische Themen in politische Gremien ein und erarbeiten Stellungnahmen, Petitionen und Positionspapiere.

Heike Tatsch sieht in der neuen Aufgabe die Möglichkeit, ihre langjährige Erfahrung aus der kommunalen Gleichstellungsarbeit in Lünen und im Kreis Unna in die landesweite Arbeit einzubringen. Gleichzeitig profitiert ihre Arbeit vor Ort von den neuen Erfahrungen aus der Funktion als Sprecherin.

Wichtige Themenschwerpunkte für Tatsch

„Ich setze mich besonders für Frauen in Politik und Führung sowie gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ein“, sagt Tatsch. „Diese Themen sind für mich zentral, wenn wir echte Gleichstellung erreichen wollen. Wichtig ist mir, nachhaltig und offen für verschiedene kulturelle Perspektiven zu handeln. Mit der LAG haben wir ein starkes, erfahrenes Netzwerk, das in NRW viel bewegen kann und sich auch auf Bundesebene aktiv einbringt.“

Die 52-jährige Verwaltungsbeamtin ist seit fünfeinhalb Jahren Gleichstellungsbeauftragte im Lüner Rathaus. Zuvor war sie in unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung Lünen tätig.

Hintergrund: Die LAG NRW – Netzwerk für kommunale Gleichstellungsarbeit

Die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen NRW (LAG NRW) ist das größte Netzwerk kommunaler Gleichstellungsarbeit in Deutschland. Die LAG wurde in den 1980er-Jahren gegründet und setzt sich seitdem für die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Politik, Arbeitswelt und Gesellschaft ein.

Die rund 383 kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in NRW koordinieren über die LAG ihre Arbeit, tauschen sich zu Fachthemen aus und entwickeln gemeinsame Strategien zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit. Die LAG versteht sich als Sprachrohr für die kommunale Gleichstellungspolitik und arbeitet eng mit Ministerien, Landesverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen.

Zu den Themenschwerpunkten gehören unter anderem Gewaltprävention, Frauen in Führungspositionen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gender Mainstreaming und interkulturelle Gleichstellungspolitik. Durch Workshops, Fachtagungen und Positionspapiere liefert die LAG regelmäßig Impulse für die politische Diskussion auf Landesebene.