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06. Januar 2026

Von Adam und Ella bis zum digitalen Urkundenportal: Lüner Standesamt zieht Bilanz für 2025

Das Standesamt der Stadt Lünen bleibt am 6. März geschlossen.
Das Standesamt der Stadt Lünen bleibt am 6. März geschlossen.

Das Standesamt der Stadt Lünen hat die Bilanz für das Jahr 2025 vorgelegt. Neben den Beurkundungen von Geburten, Eheschließungen und Todesfällen war das Jahr maßgeblich von gesetzlichen Änderungen im Namens- und Selbstbestimmungsrecht sowie dem Ausbau digitaler Services geprägt.

Insgesamt 570 Geburten wurden im Jahr 2025 im Stadtgebiet beurkundet, wobei die Jungen mit 303 Babys gegenüber 267 Mädchen leicht in der Überzahl waren. Eine statistisch valide Aussage über die geburtenstärksten Monate lässt sich dabei nicht treffen, da das Standesamt den Zeitpunkt der Beurkundung erfasst. Dieser weicht häufig vom tatsächlichen Geburtsmonat ab, da Unterlagen teilweise erst verspätet eingereicht werden.

Demgegenüber wurden 1.588 Sterbefälle beurkundet. Davon waren 796 Personen männlich und 790 weiblich.

Ella, Marie und Adam führen die Vornamen-Statistik an

Bei der Wahl der Vornamen zeigten sich im vergangenen Jahr klare Favoriten. Bei den Mädchen belegten Ella und Marie mit jeweils sieben Nennungen die Spitzenplätze, gefolgt von Sophie (6) sowie Emma und Sophia (jeweils 5). In der Gunst für Jungennamen stand Adam mit sieben Beurkundungen ganz oben. Ebenfalls häufig gewählt wurden Ben und Felix mit jeweils sechs Nennungen sowie Elias, Matteo, Milan und Theo, die jeweils viermal vergeben wurden.

Die Schlossmühle bleibt der gefragteste Trauort

Insgesamt gaben sich im Jahr 2025 in Lünen 309 Paare das Ja-Wort. Die Schlossmühle festigte dabei ihre Position als beliebtester Trauort mit 179 Zeremonien, gefolgt vom Rathaus mit 97 Hochzeiten. Weitere Trauungen fanden in der Westfalia-Kantine (16), im Gahmener Hof (10), in der Villa Urbahn (5) und im Ringhotel (2) statt.

Von den getrauten Paaren haben 275 ihren Erstwohnsitz in Lünen. 34 auswärtige Paare kamen für ihre Trauung nach Lünen. Im Gegenzug meldeten 102 Lüner Paare ihre Eheschließung zwar lokal an, heirateten jedoch in einem anderen deutschen Standesamt. Für den Bund der Ehe im Ausland wurden zehn Ehefähigkeitszeugnisse ausgestellt. Als beliebteste Monate kristallisierten sich der Mai (47), August (46) und Oktober (39) heraus. Ein markantes Datum im Kalender war der 25. Mai 2025, an dem acht Paare gleichzeitig getraut wurden.

Gesteigerter Beratungsaufwand durch Reformen im Namensrecht

Zusätzlich zum Tagesgeschäft bewältigte das Standesamt einen gesteigerten Beratungsbedarf infolge rechtlicher Neuerungen. Seit dem 1. Mai 2025 ermöglicht das neue Namensrecht unter anderem die Führung gemeinsamer Doppelnamen für Ehepaare. Auch für volljährige Kinder oder bei der Änderung von Stiefnamen wurden neue Spielräume geschaffen, die von den Bürgerinnen und Bürgern nachgefragt wurden.

Zudem wurde das Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG) umgesetzt. Insgesamt 18 Personen mit Bezug zu Lünen ließen ihren Geschlechtseintrag und ihre Vornamen ändern. Fünf dieser Erklärungen wurden direkt vor Ort abgegeben, zehn weitere wurden als Geburtsstandesamt nach Erklärungen bei auswärtigen Behörden verarbeitet und drei Fälle an die jeweils zuständigen Standesämter weitergeleitet.

Digitalisierung der Urkunden und Ausblick auf 2026

Einen deutlichen Zuspruch verzeichnet das Anfang 2025 eingeführte Urkundenportal. Insgesamt 1.240 Dokumente wurden über diesen digitalen Weg angefordert und direkt bezahlt.

Trautermine 2026: Aufgrund der besonders einprägsamen Kalenderdaten wie dem 06.06.2026, dem 20.06.2026 und dem 26.06.2026 sind diese Tage im Juni bereits vollständig ausgebucht. In den übrigen Monaten stehen derzeit noch ausreichend freie Kapazitäten zur Verfügung.

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