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19. Februar 2026

Kinofest-Empfang: Lünen begrüßt Berlinale-Publikum in den Hackeschen Höfen

Sonja Hofmann, künstlerische Leitung des Kinofest Lünen, begrüßte Benjamin Kramme, Regisseur des Lüdia-Gewinnerfilms „Ich sterbe. Kommst du?“, und einen Teil des Teams nach dem Film zum Gespräch.
Sonja Hofmann, künstlerische Leitung des Kinofest Lünen, begrüßte Benjamin Kramme, Regisseur des Lüdia-Gewinnerfilms „Ich sterbe. Kommst du?“, und einen Teil des Teams nach dem Film zum Gespräch.

Wenn die Internationalen Filmfestspiele Berlin die Hauptstadt in einen Treffpunkt der Filmwelt verwandeln, ist auch Lünen traditionell vertreten: Am Montagabend lud die Stadt Lünen im Rahmen der Berlinale zum Kinofest-Empfang ins Hackesche Höfe Kino ein – und brachte damit ein Stück Festivalatmosphäre aus dem Ruhrgebiet direkt nach Berlin.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Lüdia-Gewinnerfilm des vergangenen Jahres: „Ich sterbe. Kommst du?“ von Benjamin Kramme. Gemeinsam mit Mitgliedern seines Teams war der Regisseur vor Ort und stellte sich nach der Vorführung den Fragen des Publikums – darunter zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Film- und Medienbranche. Die intensive Geschichte und das anschließende Filmgespräch sorgten für einen lebendigen Austausch – ganz im Sinne des Kinofest Lünen, das seit über drei Jahrzehnten die Nähe zwischen Filmschaffenden und Publikum lebt.

Fachlicher Austausch und neue Impulse

In seinem Grußwort betonte Lünens stellvertretender Bürgermeister Thorsten Redeker die besondere Rolle des Festivals: „Das Kinofest Lünen ist seit über drei Jahrzehnten ein Festival mit Charakter, mit Haltung und mit Herzblut.“ Zugleich richtete er den Blick nach vorn: „Wir wollen das Festival weiterentwickeln, seine Strahlkraft stärken und neue Impulse setzen, damit Lünen auch künftig ein unverwechselbarer Ort für den deutschen Film bleibt.“

Die Delegation des Kinofests nutzte die Tage in Berlin nicht nur für den Empfang, sondern auch für fachlichen Austausch und neue Impulse. Neben Gesprächen mit Branchenvertreterinnen und -vertretern standen Besuche ausgewählter Berlinale-Spielorte auf dem Programm. Dass das Festival weit über die Stadtgrenzen hinauswirkt, zeigt auch seine Einbindung in die Filmregion Hellweg. Gemeinsam mit Partnern stärkt das Kinofest Lünen die Filmkultur im Kreis Unna und positioniert die Region als lebendigen Standort für den deutschen Film.

Regisseur Benjamin Kramme nahm sich nach der Filmvorführung beim Empfang viel Zeit für den Austausch.
Regisseur Benjamin Kramme nahm sich nach der Filmvorführung beim Empfang viel Zeit für den Austausch.

Fester Termin im Festivaljahr

Auch Regisseur Benjamin Kramme zeigte sich begeistert vom Festival und lud bereits zum nächsten Termin ein: „Ich kann jedem nur empfehlen, sich diese Tage Zeit zu nehmen, nach Lünen zu fahren, Filme zu schauen und Menschen zu treffen. Ich freue mich schon darauf, das nächste Mal wieder dabei zu sein.“

Der Berliner Abend machte deutlich: Das Kinofest Lünen ist nicht nur ein fester Termin im Festivaljahr, sondern ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Leidenschaft für den deutschen Film – in Berlin ebenso wie vom 1. bis 7. Juni in Lünen.