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30. April 2026

Lüner Rat wählt Dr. Nicolas Apitzsch zum neuen Beigeordneten

Wahl des neuen Beigeordneten Nicolas Apitzsch am 29. April 2026

Der Rat der Stadt Lünen hat Dr. Nicolas Apitzsch in einer Sondersitzung am Mittwoch, 29. April, einstimmig (bei einer Enthaltung) zum neuen Beigeordneten für Jugend, Schule, Sport sowie Wohnen, Soziales und Inklusion gewählt.

Die Personalentscheidung steht im Zusammenhang mit einer umfassenden Strukturreform innerhalb der Stadtverwaltung. Nach dem Ausscheiden des Ersten Beigeordneten Arnold Reeker Ende September verringert die Stadt die Anzahl der Dezernate dauerhaft von fünf auf vier. Der Neugewählte übernimmt fortan die Leitung des neu zugeschnittenen Dezernats III. In dessen Zuständigkeit fallen das Jugendamt, der Bereich Schule und Sport sowie die Fachbereiche Wohnen, Soziales und Inklusion.

Der promovierte Diplom-Psychologe verfügt über langjährige Leitungserfahrung in der kommunalen Verwaltung. Aktuell verantwortet der 1984 in Leipzig geborene Fachmann als Fachdezernent bei der Kreisstadt Unna ein vergleichbares Aufgabenfeld. Zuvor bekleidete er Führungspositionen bei der Stadt Hamm und der Bezirksregierung Arnsberg. In seiner bisherigen Laufbahn setzte er Schwerpunkte beim Aufbau präventiver Hilfssysteme sowie bei der digitalen Transformation der sozialen Daseinsvorsorge.

Bürgermeisterin: "Profil passt hervorragend"

„Mit Dr. Nicolas Apitzsch gewinnt Lünen eine Führungspersönlichkeit, die fachliche Expertise mit einem modernen Verständnis von Sozial- und Bildungsarbeit verbindet“, erklärt Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg. Jenes Profil passe hervorragend zu den anstehenden Aufgaben in der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft.

Auch der Neugewählte blickt erwartungsvoll auf das künftige Tätigkeitsfeld: „Ich danke dem Rat für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich sehr auf die anstehenden Aufgaben in Lünen“, sagt Dr. Nicolas Apitzsch. Er wolle die sozialen Angebote sowie die Schullandschaft bedarfsgerecht weiterentwickeln und dabei gezielt die Potenziale der Künstlichen Intelligenz für eine effiziente, bürgernahe Verwaltung nutzen.