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27. Juli 2026

Spatenstich für neues Feuerwehrgerätehaus in Beckinghausen

Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg setzte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Feuerwehr, des Zentralen Gebäudemanagements Lünen (ZGL), der Politik und der Stadtverwaltung den ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus Beckinghausen.

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat am Freitag, 24. Juli, der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug 2 der Freiwilligen Feuerwehr Lünen in Beckinghausen offiziell begonnen. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg begrüßte dazu Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr, des Zentralen Gebäudemanagements Lünen (ZGL), der Politik und der Stadtverwaltung auf dem Baufeld an der Kreuzstraße.

„Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus investieren wir in die Sicherheit unserer Stadt und schaffen gleichzeitig moderne Rahmenbedingungen für die wichtige Arbeit unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte“, betonte die Bürgermeisterin. „Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Stadtgesellschaft. Dafür gebührt ihnen großer Dank und Respekt.“

Das bisherige Feuerwehrgerätehaus wurde 1968 errichtet und in den Jahren 1986 sowie 2000 in Eigenleistung beziehungsweise durch Anbauten erweitert. Mit einer Bruttogrundfläche von rund 450 Quadratmetern entspricht es heute nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Feuerwehrstandort.

Der Neubau wird gemeinsam vom Zentralen Gebäudemanagement Lünen (ZGL) und dem Dortmunder Architekturbüro WP realisiert. Bei einem Investitionsvolumen von rund 4,2 Millionen Euro entsteht ein modernes Feuerwehrgerätehaus mit einer Bruttogrundfläche von rund 933 Quadratmetern. Vorgesehen sind eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen sowie zeitgemäße Umkleide-, Sanitär-, Büro-, Schulungs- und Aufenthaltsräume.

Auch energetisch setzt der Neubau Maßstäbe: Das Gebäude wird mit Passivhauskomponenten errichtet. Neben einer energieeffizienten Gebäudehülle ist unter anderem eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung vorgesehen. Auf dem extensiv begrünten Dach werden Photovoltaikanlagen auf rund der Hälfte der Dachfläche installiert. Mit einer Leistung von 42,3 Kilowattpeak und einem Batteriespeicher leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung des Gebäudes.

Derzeit wird das Baufeld hergerichtet. Mitte August sollen die Rohbauarbeiten beginnen, deren Fertigstellung für Ende des Jahres vorgesehen ist. Die Übergabe des neuen Feuerwehrgerätehauses ist für September 2027 geplant.