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10. September 2026

Bundesweiter Warntag: Positive Bilanz für Lüner Sirenensystem

Am 14. März findet der nächste Warntag in Nordrhein-Westfalen statt.

Die Stadt Lünen zieht nach einer ersten Auswertung des bundesweiten Warntags eine überwiegend positive Bilanz. Von den aktuell 29 Sirenenanlagen im Stadtgebiet haben bis auf eine Anlage im Stadtteil Alstedde alle Sirenen ordnungsgemäß ausgelöst.

Die Ursache für den Ausfall der Sirene in Alstedde wird derzeit untersucht und soll schnellstmöglich behoben werden.

Insgesamt haben die Lünerinnen und Lüner im Stadtgebiet fünfmal die Sirenen gehört. Im Rahmen des bundesweiten Warntags war vorgesehen, die Bevölkerung durch eine festgelegte Abfolge von Sirenensignalen zu warnen. Die zentrale Auslösung erfolgte durch die ständig besetzte Leitstelle des Kreises Unna. Dabei wurden systembedingt drei Dauertöne übertragen.

Erfolgreicher Test des Redundanzsystems

Um die geplanten Tonfolgen zur Warnung der Bevölkerung zu testen, hat sich die Feuerwehr Lünen dazu entschieden, das vorgehaltene Redundanzsystem zu testen. Beim vergangenen NRW-Warntag hatte dieses System nicht funktioniert, sodass damals keine Sirene im Stadtgebiet ausgelöst hatte. Deshalb waren in Lünen ein auf- und abschwellender Warnton sowie ein einminütiger Dauerton als Entwarnung zusätzlich zu hören. Durch die nun erfolgreich durchgeführte Probe konnte die Stadt die Funktionsfähigkeit des alternativen Auslösewegs bestätigen.

„Für uns stand in diesem Jahr insbesondere die Überprüfung des Redundanzsystems im Mittelpunkt“, erklärt Michael Thiel, kommissarischer Leiter der Feuerwehr Lünen.

Innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters von 45 Minuten wurde damit nicht nur die Sirenenalarmierung über die Leitstelle des Kreises Unna getestet, sondern auch das Redundanzsystem der Feuerwehr Lünen erfolgreich erprobt: „Damit können wir sicher sein, dass die Warninfrastruktur in Lünen funktioniert und die Stadt für den Ernstfall gut vorbereitet ist.“

Rückmeldungen aus der Bevölkerung erbeten

Einzelne Rückmeldungen aus der Bevölkerung haben gezeigt, dass die Sirenensignale in einigen Stadtteilen teilweise als zu leise wahrgenommen wurden. Die Feuerwehr Lünen bittet Bürgerinnen und Bürger deshalb, entsprechende Beobachtungen per E-Mail an bevoelkerungsschutz@feuerwehr-luenen.de zu melden. Die Hinweise helfen dabei, die Wirksamkeit des Warnsystems weiter zu verbessern.

Warnmix für einen effektiven Bevölkerungsschutz

Die Stadt Lünen weist zudem darauf hin, dass wirksamer Bevölkerungsschutz auf einem sogenannten Warnmix basiert. Neben Sirenen kommen dabei unter anderem Cell Broadcast, Warn-Apps sowie Informationen über Radio, Fernsehen und digitale Medien zum Einsatz. Ebenso wichtig ist die persönliche Weitergabe von Warnungen im eigenen Umfeld.

Wer eine Warnung wahrnimmt, sollte daher auch Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn oder andere Personen im persönlichen Umfeld informieren.