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Klimaschutzkonzept

Kommunales Klimaschutzkonzept

Die Stadt Lünen ist im Klimaschutz aktiv. Die Erfordernisse des Klimaschutzes halten verstärkt Einzug in Politik, Verwaltungshandeln und das öffentliche Leben. Der Rat der Stadt Lünen hat im Juli 2019 den Klimanotstand ausgerufen und beschlossen, bei jeder Entscheidung Klimaschutzaspekte abzuwägen und zu berücksichtigen.

Von Mai 2018 bis Juli 2019 startete die Stadt Lünen mit einer vom Bundesumweltministerium über die „Nationale Klimaschutzinitiative“ (NKI) geförderten „Einstiegsberatung Klimaschutz“ in den Klimaschutzprozess. Die Vorschläge für ein koordiniertes Vorgehen in Sachen Klimaschutz wurden vom Rat der Stadt Lünen diskutiert und nachfolgend die, ebenfalls von der NKI geförderte, Aufstellung eines Klimaschutzkonzepts und die Schaffung einer Stelle für das Klimaschutzmanagement beschlossen.

2020 startete das Klimaschutzmanagement mit der Erstellung des Klimaschutzkonzepts (KSK). An der Erarbeitung wurden Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung beteiligt. Kern des KSK sind 58 Klimaschutzmaßnahmen, deren Umsetzung am 16.09.2021 vom Rat beschlossen wurde. Die Umsetzung des Konzeptes wird bis Mitte 2025 ebenfalls mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz über die NKI gefördert.

Kontakt

Florian Kreisherr
Klimagerechte Stadtentwicklung
Technisches Rathaus
Willy-Brandt-Platz 5, 44532 Lünen
2. OG, Raum 205
Telefon: 02306 104-1579
E-Mail: flrnkrshrr02lnnd

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Ziele und Inhalte

Das Klimaschutzkonzept legt für Lünen spezifische Ziele und Maßnahmen zu Reduzierung und Vermeidung der klimaschädigenden Treibhausgase fest und gibt Empfehlungen zu deren Umsetzung. Es soll den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe nachhaltig in der Stadt verankern. Übergreifendes Ziel ist das Erreichen der sogenannten „Treibhausgasneutralität“ im Jahr 2045.

Eine „Energie- und Treibhausgasbilanz“ erfasst (quantitativ) die Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen in allen klimarelevanten Bereichen und gliedert sie nach Verursachern und Energieträgern. Anhand einer qualitativen Bestandsanalyse wurden zudem der Stand der Klimaschutzaktivitäten ermittelt. Auf dieser Basis sind THG-Minderungsziele, Umsetzungsstrategien und priorisierte Handlungsfelder und daraus folgend konkrete Projektideen und Maßnahmen entwickelt worden. Das KSK gliedert die 58 Maßnahmen in acht Handlungsfelder:

  • Stadt Lünen als Vorbild
  • Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien
  • Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung
  • Gewerbeflächen und Klimaschutz in Unternehmen
  • Klimafreundliche Mobilität
  • Klimaanpassung
  • Verstetigung des Klimaschutzprozesses

Die Maßnahmen gliedern sich in kurzfristig (bis 2025), mittelfristig (bis 2028) und langfristig (bis 2031) anzugehende bzw. abzuschließende Projekte und sind in einem „Maßnahmenkatalog“ im KSK dargestellt.

Bereits nach dem Beschluss des Klimaschutzkonzepts wurde mit der Umsetzung erster Maßnahmen begonnen. Um den Klimaschutz in Lünen auch mittel- bis langfristig zu verstetigen wurde beim Fördermittelgeber das Anschlussvorhaben zur Umsetzung des KSK beantragt. Seit Juni 2022 werden im Zuge dieses Fördervorhabens verschiedene im KSK benannte Maßnahmen mit einem breiten Themenspektrum umgesetzt oder initiiert.

In der Öffentlichkeitsarbeit werden z.B. die (Förder-)Angebote der Solarmetropole Ruhr bespielt und Klimabildungsangebote an Schulen angeboten, während die Klima-Aktivitäten-Karte ein Mitmach-Tool zur Darstellung von Klima-Aktivitäten darstellt. Andere Maßnahmen wie die sukzessive Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED oder die Stärkung von Fuß- und Radverkehr durch das neue Mobilitätskonzept, zielen auf die konkrete Reduktion von Treibhausgas-Emissionen. Um ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden, engagiert sich die Stadtverwaltung auch intern für Klimaschutz. So beziehen die städtischen Verwaltungsgebäude Ökostrom und Mitarbeiter:innen können am Dienstradleasing teilnehmen. Weiterhin legen eine Stadtklimaanalyse und Leitlinien für die Bauleitplanung den Grundstein für eine klimagerechte Stadt- und Flächenentwicklung.

Ziel ist, Klimaschutz und Klimaanpassung auch über das Fördervorhaben und das KSK hinaus zu verstetigen und den gestiegenen Anforderungen z.B. an die Klimaanpassung oder die kommunale Wärmeplanung gerecht zu werden.

Klimaschutz und Nachhaltige Entwicklung

Die Stelle des Klimaschutzmanagers, die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes sowie dessen Umsetzung werden im Rahmen der Kommunalrichtlinie über die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert.

KSI: Schritt für Schritt zum kommunalen Klimaschutz - Klimaschutzkonzept und -management für die Stadt Lünen (Erstellung des Klimaschutzkonzepts)
Bewilligungszeitraum: 03/2020 – 05/2022
Förderkennzeichen: 67K 12674

KSI: Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement der Stadt Lünen - Anschlussvorhaben (Umsetzung des Klimaschutzkonzepts)
Bewilligungszeitraum: 06/2022 – 06/2025
Förderkennzeichen: 67K 12674-1

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Förderung

Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes sowie dessen Umsetzung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz über die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert.

Logo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz - Logo Nationale Klimaschutz-Initiative