Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Privatsphäre-Einstellung

Wir verwenden auf dieser Website Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind und deshalb auch nicht abgewählt werden können. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookies das sind, finden Sie diese einzeln im Datenschutz aufgelistet. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Stadtexperiment

Von Mitte Juli bis Ende September 2023 stand ein Abschnitt der Münsterstraße in Lünen in der nördlichen Innenstadt – der frei.RAUM – im Mittelpunkt eines spannenden Stadtexperiments. In einem 10-wöchigen Zeitraum wurden in zwei Phasen verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und Funktionsideen in den Vordergrund gerückt und experimentell erprobt.


Gespräche mit den Menschen vor Ort hatten in der Vergangenheit ergeben, dass der Straßenabschnitt in seiner jetzigen Form zu wenig attraktiv auf Besucherinnen und Besucher wirkt und zudem der Wunsch besteht, die Sichtbarkeit dieses Teils der City zu erhöhen. Eine Verkehrszählung hatte zudem gezeigt, dass der betreffende Straßenabschnitt hauptsächlich von motorisiertem Durchgangsverkehr genutzt wird – eine Nutzung, die in der Fahrradstraße mit Beschilderung ‚Anlieger frei‘ nicht vorgesehen ist.

Versuchsaufbau

In der ersten Phase wurden der Straßenraum mit den Stadt-Terrassen aufgewertet und Stellplätze umgenutzt. Die Möbel trugen dazu bei, den Straßenabschnitt funktional und optisch zu ergänzen. Außerdem wurden Fahrradständer hinzugefügt sowie eine Station für Fahrradreparaturen eingerichtet, um den Schwerpunkt auf umweltfreundliche Mobilität zu setzen. Bereits nach den ersten Tagen konnte beobachtet werden, dass insbesondere die Mobilstation für Fahrräder sehr beliebt war.

Die zweite Phase sah eine fünfwöchige Sperrung durch Sperrpfosten für den motorisierten Durchfahrtsverkehr vor. Die Maßnahme ermöglichte es, den städtischen Raum in einer neuen Dimension zu erleben. Sie bot zudem Raum für kreative Nutzung durch Besucher, Vereine und den Einzelhandel. So fanden in dem Zeitraum beispielsweise ein Tag der offenen Tür eines ansässigen Vereins, ein After-Work-Austausch mit den Gewerbetreibenden und ein Aktionstag statt.

Die konkreten Ergebnisse des Experiments, die Auswertung der Befragungen der Passantinnen und Passanten, der Gewerbetreibenden und Anwohnenden wurden ausgewertet und der Politik und Verwaltung vorgestellt. Wie eine dauerhafte Veränderung im Stadtraum aussehen kann, wird jetzt diskutiert.