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Wohnumfeldverbesserung

Bei den Leistungen zur Wohnumfeld-Verbesserung handelt es sich um Zuschüsse zu Maßnahmen wie zum Beispiel einen Umbau des Bades, den Einbau von Haltegriffen oder eine Verbreiterung der Türen oder auch den Ein- und Umbau von Mobiliar wie zum Beispiel das Absenken von Hängeschränken.
All diese Maßnahmen dienen dazu, die Wohnumgebung an die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen anzupassen.

Im Rahmen der Wohnumfeld-Verbesserung können aber auch die Umzugskosten in eine behindertengerechte Wohnung durch die Pflegekassen bezuschusst werden.

Allgemeine Modernisierungen, wie zum Beispiel Tapezieren, können nicht übernommen bzw. bezuschusst werden.

Der Zuschuss, der auf Antrag bei der Pflegekasse gewährt werden kann, ist auf 4.000,- € begrenzt. Voraussetzung ist die Einstufung in Pflegegrad 1- 5. Wird die Wohnumfeld-Verbesserung in mehreren Einzelschritten durchgeführt, so wertet die Pflegeversicherung diese als eine Maßnahme. Nur wenn sich die Pflegesituation entscheidend verändert, kann die Pflegekasse unter bestimmten Voraussetzungen einen erneuten Zuschuss zur Wohnraumanpassung gewähren.