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Museum der Stadt Lünen, Schwansbeller Weg 32, 44532 Lünen

Laufzeit der Ausstellung: 12. Mai bis 31. Dezember 2020

Öffnungszeiten:
April bis September: Dienstag – Freitag: 14 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 – 18 Uhr
Oktober bis März: Dienstag – Freitag: 14 – 17 Uhr, Samstag und Sonntag 13 – 17 Uhr

Kontakt:
02306 497441 (Besucherinformation)
02306 497442 (Museumsleitung)
museum@luenen.de

Ausstellungsinhalt:

Der Lüner neue Kleider. Kleidung und Mode zwischen 1820 und 2020

Das Museum der Stadt Lünen öffnet nach siebenwöchiger Zwangspause ab Dienstag, 12. Mai, wieder seine Türen für Besucher*innen. Um die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, ist während des Aufenthalts im Museum eine mitgebrachte Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben. Zudem darf sich nur eine begrenzte Anzahl von Personen gleichzeitig in den Ausstellungsräumen aufhalten. In den Ausstellungsräumen ist ein festgelegter Parcours eingezeichnet: so verpassen Sie auch keines der rund 200 Exponate. Jede*r Besucher*in bekommt ein Heftchen mit erklärenden Texten mit auf den Weg.
 

Die Ausstellung im Museum der Stadt Lünen blickt auf die Entwicklung von Kleidung und Mode in der Zeit zwischen 1820 bis 2020. Im Mittelpunkt stehen dabei Kleidungsstücke aus Lünen, denn es geht vor allem um die persönlichen Geschichten, die mit den einzelnen Kleidungsstücken verbunden sind. Die Ausstellung ist keine Erzählung der allgemeinen Geschichte von Kleidung und Mode. Nach einem Aufruf in der Tagespresse, dem Museum der Stadt Lünen "Kleidung mit Geschichte/n" aus dem eigenen Kleiderschrank zu leihen, gab es zahlreiche Rückmeldungen. Bis auf zwei Ausnahmen handelte es sich um Frauenkleidung, überwiegend Festkleidung. Das liegt daran, nach welchen Kriterien Textilien aufgehoben werden. Der Platz im Kleiderschrank ist nicht endlos; die oft neutralere Männerkleidung wurde in den meisten Fällen aufgetragen.

Es handelt sich also nicht um prototypische Stücke, sondern um zufällig zusammengekommene Objekte. Ergänzt mit Exponaten aus dem Sammlungsbestand zeigen rund 200 Exponate aus dem Zeitraum 1820 bis 2020 die Entwicklung von Mode und Kleidung in den letzten 200 Jahren und den Bezug zur Stadt Lünen deutlich.

Warum eine Mode-Ausstellung in einem stadthistorischen Museum? Kleider bedeuten nicht nur Mode. Es ist Kleidung, es sind Alltagsgegenstände und generell sind Textilien "Transportmittel", egal in welchem Erhaltungszustand. Es sind Teile der kulturellen, politischen und sozialen Geschichte.

Von "Mode", wie wir sie heute verstehen, sprechen wir erst seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Freiheit, die Dinge so zu tragen, wie man möchte, haben wir noch nicht so lange. Die Mode ist auch nicht nur chic und schön. Mode und die Frage "Wie trage ich was?" hat immer auch eine soziale Funktion und starke Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Die Ausstellung ist zu den gewohnten Zeiten geöffnet: Di – Fr 14-18 Uhr, Sa und So 13 – 18 Uhr (ab 1.10.2020 bis 17 Uhr), erweiterte Öffnungszeiten gibt es zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai (10-18 Uhr).