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Museum der Stadt Lünen, Schwansbeller Weg 32, 44532 Lünen

Laufzeit der Ausstellung: 15. Dezember 2019 bis 19. April 2020

Öffnungszeiten:
April bis September: Dienstag – Freitag: 14 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 – 18 Uhr
Oktober bis März: Dienstag – Freitag: 14 – 17 Uhr, Samstag und Sonntag 13 – 17 Uhr

Kontakt:
02306 497441 (Besucherinformation)
02306 497442 (Museumsleitung)
museum@luenen.de

Ausstellungsinhalt:
Die Ausstellung "Gerettet, geliehen, gekauft - wie die Dinge ins Museum kommen" stellt unterschiedliche Exponate aus der hauseigenen Sammlung vor. Den Besucherinnen und Besuchern wird dabei erklärt, wie die Exponate ins Museum der Stadt Lünen gelangt sind: ob als Leihgabe oder als Schenkung, ob gezielt angekauft oder zufällig gefunden.

So wurden etwa vor einigen Jahre Schlafzimmermöbel aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dem Museum der Stadt Lünen geschenkt. Ein Ofen aus der Schlosserei der Zeche Victoria wurde ebenso vor dem Wegwerfen gerettet wie einige Kirchenfenster. "Die Ausstellung bietet einen Einblick in die Sammlung des Museums und zeigt viele Ausstellungsstücke, die aus privaten Lüner Haushalten ins Museum gebracht wurden, damit sie bewahrt werden", erklärt Dr. Katja Stromberg, Leiterin des Museums der Stadt Lünen. Alle ausgestellten Exponate würden vom Leben in der Stadt Lünen berichten und "von der Arbeit eines kulturhistorischen Museums", ergänzt die Museumsleiterin.

Mit einem Museumsstück dürften viele Lünerinnen und Lüner besondere Erinnerungen verbinden: Bereits Ende November haben Mitarbeiter des stillgelegten STEAG-Kraftwerks die große Werksuhr ins Lüner Museum gebracht. Die Uhr wurde am Tag der Stilllegung, am 28. Dezember 2018, um 14:33 Uhr angehalten. Der Moment an dem die Uhr aufhörte zu ticken, ist auf einer Tafel an der Uhr festgehalten. Die Werksuhr ist nun ein Stück Lüner Zeitgeschichte und begrüßt die Besucherinnen und Besucher der Sonderausstellung.

Veranstaltungstipp

Video: "Gerettet, geliehen, gekauft - wie die Dinge ins Museum kommen"