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Ergebnisse Planungswettbewerb

Die Städte Bergkamen und Lünen haben gemeinsam mit der IGA Metropole Ruhr gGmbH von Herbst 2020 bis Frühjahr 2021 einen internationalen Wettbewerb ausgelobt. Sein Ergebnis bildet die planerische Grundlage für die freiraumplanerische und touristische Entwicklung der Hauptausstellungsflächen in Bergkamen und Lünen.

In den Wettbewerbsbeiträgen wurden individuell auf Bergkamen und Lünen zugeschnittene Vorschläge sowie verbindende Elemente für den gemeinsamen Zukunftsgarten zusammengestellt. 10 Büros haben ihre Arbeiten abgegeben.
Am 10. März 2021 hat eine Jury aus unabhängigen Fachexperten, Stadtverwaltung und Politik die besten Entwürfe und Konzeptionen des Planungswettbewerbs bestimmt.

Hierbei ist folgender Aspekt von großer Bedeutung: Grundsätzlich wird ein Siegerentwurf nie 1:1 umgesetzt. Im nächsten Schritt wird in einem Vergabeverfahren der Entwurf hinsichtlich Kosten, konzeptionellen Änderungswünschen und durch weitere Workshops/ Bürgerbeteiligungen angepasst.

Unter dem Link https://arcg.is/18CufS können Sie alle abgebenen Entwürfe einsehen.

Zukunftsgarten Bergkamen / Lünen - Landschaft in Bewegung

Gemeinsam mit der Nachbarstadt Bergkamen ist die Stadt Lünen Standort eines sog. IGA 2027 Zukunftsgartens. Damit ist sie einer von sechs zentralen IGA Spielorten in der Metropole Ruhr, die besonders von der IGA profitieren sollen. Das Motto für den Zukunftsgarten Bergkamen/Lünen lautet: „Landschaft in Bewegung – hoch aktiv, bewegt entspannt und multimobil an Lippe und Datteln-Hamm-Kanal“. Im Fokus steht die touristisch innovative Entwicklung des Erholungsraums an Lippe und Datteln-Hamm-Kanal. Der Betrachtungsraum des Zukunftsgartens liegt zwischen der Lippe im Norden und dem Datteln-Hamm- Kanal im Süden sowie der Halde Großes Holz im Osten und dem Preußenhafen im Westen. Der vernetzte Erlebnisraum bietet hohe Attraktivität für Tourismus und Naherholung. Zahlreiche Sport- und Bewegungsangebote für Jung und Alt sollen die bewegte Topografie der Haldenlandschaften an Kanal und Lippe nutzen.

Kernthema ist die Transformation der überformten postindustriellen Landschaft in eine touristisch attraktive Erholungslandschaft (Präsentation).

Für die Stadt Lünen wären die nachhaltige Entwicklung der Victoriabrache  – nach Jahrzehnten des Stillstands – und der „Sprung über die Lippe“ mit einer neuen Querung für Fußgänger und Radfahrer im Zusammenspiel mit der Aufwertung des StadtGartenQuartiers dabei der größte Mehrwert einer IGA-Beteiligung. Ein neuer attraktiver Landschaftspark im Westen der Viktoriafläche rund um den Haldentop wäre „Mittelpunkt“ des Zukunftsgartens auf Lüner Gebiet. Mit dem Prädikat „IGA“ soll es leichter und schneller gelingen, zu diesem Zweck Fördermittel einzuwerben und private Investitionen anzuregen. Zur Akquise von Fördermitteln sollen Synergieeffekte über die bestehenden Gebietskulissen der Städtebauförderung StadtGartenQuartier (inkl. Viktoria I/II), Stadtumbau Innenstadt (Anbindung Innenstadt) und Stadtumbau Lünen Süd (inkl. Preußenhafen) genutzt werden.

Darüber hinaus ist die stärkere Verknüpfung vorhandener und neuer touristischer Angebote und Naherholungsräume besonders entlang des Kanals über die Stadtgrenzen hinweg beabsichtigt, wovon die Nachbarstädte Bergkamen und Lünen gleichermaßen profitieren könnten.