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Grußbotschaft des Bürgermeisters zum Ende des Ramadan

Erstellt von Jürgen Kleine-Frauns | |   News



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wenn heute (23. Mai) der Fastenmonat Ramadan endet, feiern Sie ab morgen für drei Tage das Fastenbrechen. Es ist gute Tradition, diese Tage im Kreise der Familie und Freunde zu begehen und Süßigkeiten zu verteilen. Just für die Kinder kommt dieses Ereignis der Weihnachtszeit der Christinnen und Christen gleich.

Zum Zuckerfest wünsche ich allen muslimischen Lünerinnen und Lünern alles Gute. Genießen Sie die Zeit im Kreise Ihrer Familie und feiern Sie das Ende der Fastenzeit! Ich weiß, dass Sie anlässlich des Zuckerfestes auch Ihre Nachbarn – auch, wenn sie nicht Muslime sind – mit Kuchen und anderen Süßigkeiten beschenken. Das ist eine schöne Tradition, die unseren sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhang stärkt und uns – auch in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Krise – trotz des notwendigen körperlichen Abstands zusammenbringt.

Ich möchte mit dieser Grußbotschaft auch den Dank dafür übermitteln, dass Sie sich während des Fastenmonats an die uns allen auferlegten Regeln gehalten haben. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie schwer es für Sie war, auf gemeinsame Großveranstaltungen in dieser Zeit zu verzichten und auf das abendliche Fastenbrechen in großer Runde und auch auf die Freitagsgebete in der Gemeinde zu verzichten. Auch wir Christen haben eine lange Zeit unsere Gottesdienste aussetzen müssen. Insofern kann ich gut beurteilen, welchen Verlust der Verzicht auf die gemeinsamen Gebete und Zusammenkünfte für Sie bedeutet hat.

Ich wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie schöne und sonnige Tage im Kreise Ihrer Lieben!
Herzliche Grüße – und bleiben Sie gesund!

Ihr
Jürgen Kleine-Frauns
Bürgermeister der Stadt Lünen
 

(c) Stadt Lünen; Außenansicht der Selimiye-Moschee in Lünen.