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Notbetreuung wird ausgeweitet

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Kindertageseinrichtungen und Tagespflegeeinrichtungen unterliegen auch in Lünen weiterhin einem Betretungsverbot. Ausnahmen gibt es für Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil einen Beruf ausübt, den die Landesregierung der sogenannten „kritischen Infrastruktur“ zurechnet. Den Kreis der Berufsgruppen, die in diese Kategorie fallen, hat die Landesregierung nun erweitert.

Neu hinzugekommen sind systemrelevante Hersteller und Dienstleister im Software-Bereich, Steuerberaterinnen und Steuerberater, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tierarztpraxen sowie des Veterinärwesens, Menschen, die versorgungsrelevante Textilien herstellen und vertreiben, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter privater Wach- und Sicherheitsdienste, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Notarinnen und Notare. Die Erweiterung gilt ab Donnerstag, 23. April. Ab Montag, 27. April, sollen laut einer Ankündigung von NRW-Familienminister Joachim Stamp zudem auch erwerbstätige Alleinerziehende die Betreuungsmöglichkeiten nutzen können.

In Lünen nutzen derzeit die Eltern von rund 240 Kindern (Stand: 21. April) die Möglichkeit der Betreuung trotz des Betretungsverbots. 210 davon besuchen eine der 43 Lüner Kitas, 30 sind in der Tagespflege. Die Zahl der Kinder in der Notbetreuung (Vordruck-Download) ist über die Zeit angestiegen: In der ersten Woche des Betretungsverbots für Kitas und Tagespflegeeinrichtungen wurden in den Lüner Einrichtungen lediglich 58 Kinder für die Notbetreuung angemeldet. Als die Verordnung zum 23. März dahingehend verändert wurde, dass nur noch ein Elternteil in einem als systemrelevant definierten Beruf arbeiten musste, stieg die Zahl auf rund 100 Kinder an.

Insgesamt besuchen rund 3000 Kinder in Lünen Einrichtungen der Tagesbetreuung, also beispielsweise Kitas oder Tagespflegeeinrichtungen.

Weitere Informationen
Eine detaillierte Liste mit allen Berufsgruppen, die die sogenannte „Notbetreuung“ ab Donnerstag, 23. April, in Anspruch nehmen können, findet sich auf den Seiten des NRW-Familienministeriums: https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-04-17_anlage_2_zur_coronabetrvo_ab_23.04.2020.pdf
Ein Formular, mit dem Eltern gegenüber der Betreuungseinrichtung ihre Zugehörigkeit zu einer der genannten Berufsgruppen belegen können, bietet das NRW-Familienministerium zum Download an: https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/20200315_muster-vordruck_betreuungseinrichtungen_0.pdf

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Schild Kindergarten
(c) Pixabay; Notbetreuung wird ausgeweitet