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Vereinfachtes Wohngeld-Verfahren: Mehr Anträge in der Corona-Krise

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Beschäftigte in Kurzarbeit oder Lünerinnen und Lüner, die durch die Corona-Krise arbeitslos geworden sind, können prüfen lassen, ob sie Anspruch auf Wohngeld haben. Wer sich gravierenden wirtschaftlichen Einschränkungen gegenüber sieht, sollte frühzeitig einen Wohngeld-Antrag stellen. Darauf macht die Stadt Lünen aufmerksam.

Die Corona-Krise verursacht bei vielen Menschen finanzielle Schwierigkeiten. Die Stadtverwaltung hat auf diese Entwicklung reagiert und bietet seit März ein vereinfachtes Verfahren zur Wohngeldbewilligung an. Die Bewilligung erfolgt zunächst ohne Prüfung der Einkommensverhältnisse lediglich auf der Grundlage der Angaben der Antragstellenden unter dem Vorbehalt der Rückforderung. Der Zuschuss wird zunächst als Vorschuss für drei Monate bewilligt.

Das vereinfachte Verfahren wird gut angenommen: Allein im März dieses Jahres sind 251 Anträge eingegangen. Im März 2019 waren es 182. Das entspricht einer Steigerung von 38 Prozent gegenüber dem März 2019. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngeldstelle der Stadt Lünen freuen sich, dass sie auf diese Weise einen Beitrag zur wirtschaftlichen Bewältigung der Corona-Krise leisten können.

Wohngeld ist ein Zuschuss zur Miete oder ein Zuschuss zur Belastung für Eigentümerinnen oder Eigentümer. Wohngeld richtet sich an Personen, die ein Einkommen erzielen, das jedoch nicht ausreicht, um die Wohnkosten in voller Höhe zu decken. Die Wohngeldhöhe richtet sich nach dem Einkommen, der Haushaltsgröße und der Höhe der Miete oder Belastung. So besteht zum Beispiel für eine alleinstehende Rentnerin mit einer monatlichen Bruttorente von 900 Euro und einer monatlichen Kaltmiete von 400 Euro ein Wohngeldanspruch von 122 Euro. Das Wohngeld für Mieterinnen und Mieter sowie der Lastenzuschuss für Eigentümerinnen und Eigentümer wurden zum 1. Januar 2020 erhöht.

Wohngeldanträge können bei der Stadt Lünen per Post (Stadtverwaltung Lünen, Wohngeld, Willy-Brandt-Platz 1, 44532 Lünen), per E-Mail (ursula.heuser.16@luenen.de), per Fax (02306 104-211668), über die Website der Stadt Lünen (www.luenen.de/wohngeld) sowie unter www.wohngeldrechner.nrw.de gestellt werden. Beratung und Informationen zum Wohngeld bietet die Wohngeldstelle der Stadt Lünen auch unter der Telefonnummer 02306 104-1651 an.

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