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Veranstaltungen anlässlich der Europawoche werden verschoben - Europäischer Gedanke bleibt präsent

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Die Stadt Lünen als „Europaaktive Kommune“ muss auf die geplanten Veranstaltungen anlässlich des Europatages am Samstag, 9. Mai, verzichten. Jedes Jahr wird rund um den Europatag bundesweit die Europawoche ausgerufen, die in diesem Jahr vom 2. bis 10. Mai 2020 stattfindet.

Der für Europangelegenheiten zuständige Beigeordnete der Stadt Lünen, Horst Müller-Baß, sagt dazu: „In Planung war unter anderem ein Vortrag zur anstehenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft und dem ‚New Green Deal’ der EU-Kommission sowie eine Europafahrradtour. Besonders bedauerlich ist die Absage eines Schulprojekts mit drei Lüner Schulen und den Künstlern Susanne Hocke und Jürgen Larys." Die Stadt Lünen arbeite aber bereits an möglichen Nachholterminen und stehe dazu im engen Austausch mit der Auslandsgesellschaft NRW und der Europa-Union Lünen, ergänzt Müller-Baß.

Laut dem Beigeordneten ist die derzeit grassierende Corona-Pandemie eine große Herausforderung für alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union: „Einige Einschränkungen der Vorzüge unserer Europäischen Union - verhängt als Reaktion auf das Virus - spüren wir alle: mit geschlossenen Grenzen ist auch unsere Reisefreiheit eingeschränkt; der geplante Sommerurlaub rückt folglich in weite Ferne.“

Für den ehemaligen Staatsminister für Europaangelegenheiten und Kuratoriumsvorsitzenden der Auslandsgesellschaft NRW, Wolfram Kuschke, zeigt sich der europäische Gedanke aber auch während der Pandemie: „Krankenhäuser nehmen Erkrankte aus Nachbarländern auf, weil - glücklicherweise - Intensivbetten frei bleiben. Mit finanzieller Unterstützung der EU wird an einem Impfstoff geforscht und 37 Milliarden Euro aus den Strukturfonds werden den Mitgliedsstaaten zur Bewältigung der Krise zur Verfügung gestellt. Wir in Europa können diese Krise meistern, indem wir zusammenhalten und uns gegenseitig stützen.“

Der Vorsitzende der Europa-Union Lünen, Jochen Otto, betont: „Solche Krisen können wir nur gemeinsam bewältigen und nicht durch Abschottung. Wir brauchen kohärente Lösungen und weiterhin Solidarität und Unterstützung mit denen, die es am härtesten trifft.“ 

Aktuelle Informationen rund um Europa in Lünen, zu möglichen Nachholterminen für Veranstaltungen im Rahmen der Europawoche, Wettbewerben und Fördermittelaufrufen der EU sowie zu Städtepartnerschaften finden Interessierte auf der Website der Stadt Lünen (www.luenen.de/europa) sowie auf der Seite der Europa-Union Lünen (www.europa-union-luenen.de) und der Auslandsgesellschaft NRW (www.agnrw.de).

Hintergrund des Europatages ist die sogenannte „Schuman-Erklärung“ vom 9. Mai 1950. Vor 70 Jahren unterbreitete Robert Schuman, damaliger französischer Außenminister, seinen Vorschlag für ein vereintes Europa als unerlässliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen. Die Schuman-Erklärung gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union.

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Europa-Flagge
(c) Pixabay; Veranstaltungen anlässlich der Europawoche werden verschoben - Europäischer Gedanke bleibt präsent .