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Stadt Lünen gibt Spielplätze frei

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Das Land NRW gibt den Kommunen die Möglichkeit, ab Donnerstag (7. Mai) Spielplätze wieder zugänglich zu machen. Von dieser Möglichkeit macht auch Lünen Gebrauch: Ab Donnerstag werden die Spielplätze im Stadtgebiet nach und nach freigegeben.

„Wir haben das intensiv abgewogen und diskutiert. Es muss allen klar sein, dass wir mit dieser Lockerung Verantwortung an die Eltern und andere Betreuungspersonen zurückgeben“, sagte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns. Jede und jeder müsse jetzt selbst entscheiden, ob Kinder auf den Spielplatz gehen dürften oder nicht.  
 
Ein Ausnahme bleibt zunächst der Spielplatz am Tobiaspark. Die Stadtverwaltung hat Sorge, dass es dort wegen der hohen Frequentierung sehr schwierig ist, das Ansammlungsverbot einzuhalten und erhält die Absperrung vorerst aufrecht.
 
Von der Öffnung ausgenommen sind außerdem Bolzplätze, die Skateanlage auf dem Theaterparkplatz sowie die Bike-Anlagen: Die Corona-Schutzverordnung des Landes lässt eine Öffnung von Sportanlagen noch nicht zu. Die Stadt wird darüber hinaus zunächst alle Wasserspiele abgeschaltet lassen.
 
Laut der Corona-Schutzverordnung des Landes müssen auf den Spielplätzen die Begleitpersonen untereinander einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, sofern sie nicht verwandt sind oder in häuslicher Gemeinschaft leben. Für die Kinder gilt diese Regel nicht.
 
Die Stadt bittet aber darum, dass Betreuungspersonen auf die Hygiene achten und beispielswiese dafür sorgen, dass Kinder sich vor und nach dem Spielplatzbesuch die Hände waschen oder desinfizieren. Auch sollten Betreuungspersonen abschätzen, ob ein Spielplatz vielleicht schon zu voll ist. Die Eigenverantwortung sei bei diesem Thema enorm wichtig, sagte Bürgermeister Kleine-Frauns: „Ich bitte alle, die die wiedergewonnenen Freiheiten völlig zurecht genießen möchten, sich dabei umsichtig und verantwortungsvoll zu verhalten.“
 
Die Verwaltung beobachtet die Entwicklung bei der Nutzung und behält sich vor, einzelne Spielplätze wieder zu schließen, falls dort beispielsweise massiv gegen das Abstandsgebot verstoßen wird.
 
Die Stadt bittet um Verständnis dafür, dass die Absperrungen erst nach und nach entfernt werden. Wenn die Mitarbeiter der Stadt das rot-weiße Flatterband entfernen, nehmen sie nach der langen Schließzeit auch eine Sicherheitskontrolle vor. Deswegen sollte dort, wo noch abgesperrt ist, noch nicht gespielt werden.
 
Die Stadtverwaltung hat auch Kontakt zu den Wohnungsbaugesellschaften aufgenommen und ihr Vorgehen erläutert. Die Wohnungsbaugesellschaften entscheiden aber selbst, wie sie mit ihren Spielplätzen verfahren.
 

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(c) Stadt Lünen; Spielplatz in Lünen