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Ampelanlagen

Indirektes Linksabbiegen an der Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße/Moltkestraße

Um die Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Moltkestraße / Konrad-Adenauer-Straße zu verbessern und vor allem für die Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer sicherer zu machen, wurde die Verkehrsführung geändert. Seit Juni 2021 müssen dort Fahrradfahrende indirekt nach links abbiegen.

Mehrere tausend Verkehrsteilnehmer passieren täglich die Kreuzung Moltkestraße / Konrad-Adenauer-Straße in Lünen. Immer mehr von ihnen nutzen dabei das Fahrrad. Um die Verkehrssituation für alle sicherer zu machen, hat die Stadt Lünen die Verkehrsführung geändert.

Große Hinweisschilder und Piktogramme auf der Fahrbahn lotsen Fahrradfahrende über den Kreuzungsbereich. Für linksabbiegende Fahrradfahrer gilt nun das sogenannte indirekte Linksabbiegen. Was kompliziert klingt, ist es nicht. Denn indirekt bedeutet, dass die Fahrradfahrer zunächst geradeaus die Kreuzung passieren und dabei lediglich auf die Ampel für den Fahrzeugverkehr achten.
Danach ordnen sie sich in die markierte Fahrradaufstellfläche ein, beachten jetzt die Fahrradampel und biegen bei Grünlicht nach links ab.

Die Verkehrssicherheitsberaterinnen Candice Newgas und Irina Meier nehmen Sie in einem Video mit an die betreffende Kreuzung und erklären die neue Verkehrsführung. Das Video der Polizei Dortmund finden Sie unter https://www.facebook.com/Polizei.NRW.DO/videos/1433605963677966/.

Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Im Stadtgebiet von Lünen gibt es 59 Ampelanlagen (Lichtsignalanlagen):

  • 35 Ampelkreuzungen im Eigentum der Stadt Lünen
  • 7 Ampelkreuzungen im Eigentum des Landesbetrieb Straßenbau NRW
  • 17 Fußgängerampeln im Eigentum der Stadt Lünen

Technik

Durch die Nutzung moderner Technologien, wie der LED-Technik, werden Potentiale zur Energieeinsparung und zur Reduzierung der Wartungsintervalle genutzt. Sukzessive wurde und wird in den kommenden Jahren diese Technik bei der Umrüstung und Erneuerung von Lichtsignalanlagen eingesetzt.

Ausstattung der Ampelanlagen:

  • Größtenteils mit LED-Technik
  • Für Fußgänger und Radfahrer mit Video- oder Infrarot-Detektoren
  • Barrierefreie Ampelanlagen mit Signalgebern für blinde und sehbehinderte Verkehrsteilnehmer

Zur Kontrolle ihrer Funktion sowie zu deren Steuerung sind von den 59 Signalanlagen 48 am städtischen Verkehrssystemrechner angeschlossen. Von einem zentralen Bedienplatz aus, der sich im Technischen Rathaus am Willy-Brandt-Platz befindet, können Störungen wie Rotlichtdefekte erkannt und zur Behebung gemeldet sowie Verkehrsbelastungszahlen erfasst werden.

Grüne Welle

Jedes Anfahren und Bremsen führt zu CO2-Emissionen. Eine effektive Verkehrslenkung trägt dazu bei, die Umwelt zu entlasten. Um den Verkehrsfluss innerhalb einer Verkehrsachse optimal zu regeln, werden die Ampelanlagen der Hauptverkehrsachsen koordiniert. Das ist die sogenannte „dynamische Grüne Welle“. Die Fußgänger-Ampelanlagen und der ÖPNV haben dabei stets Vorrang und unterbrechen die Grüne Welle. Im Stadtgebiet von Lünen verläuft die Grüne Welle über die stark befahrenen Hauptverkehrsachsen Kurt-Schumacher-Straße und Konrad-Adenauer-Straße.


Störungsmeldung

Eine defekte Lichtsignalanlage kann für jeden Verkehrsteilnehmer gefährlich werden. Sollten Sie eine Störung erkennen, melden Sie diese bitte unter einer der folgenden Rufnummern:

  • Frau Biyikli, Stadt Lünen: 02306 104-1754
  • Herr Rötte, Stadtwerke Lünen: 02306 707-123
  • Störungsdienst der Stadtwerke Lünen: 02306 707-105

Ihre Ansprechperson

02306 104-1754
02306 104-211755
Technisches Rathaus
Raum: 231, 2. OG
Willy-Brandt-Platz 5
44532 Lünen
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