Online Services

Radverkehrsnetz.NRW - Radtouren mit einheitlichen Wegweisern

Die Förderung des Radverkehrs hat in Nordrhein-Westfalen eine lange Tradition. In den letzten vier Jahrzehnten wurden rund 1,85 Mrd. Euro allein für den Bau von 9.750 km Radwegen bereitgestellt. Damit und mit einer Vielzahl weiterer Maßnahmen ist es gelungen, den Radverkehrsanteil kontinuierlich zu erhöhen.

Mit der Realisierung eines landesweiten Radverkehrsnetzes erfolgte ein weiterer bedeutender Schritt zur Förderung des Fahrradverkehrs in NRW.

Für das gesamte Land wurde ein flächendeckendes System von fahrradfreundlichen Achsen mit einem einheitlichen Wegweisungssystem ausgestattet.

Das Radverkehrsnetz NRW verbindet alle Städte und Gemeinden des Landes mit einer einheitlichen Wegweisung für den Radverkehr.

Die Zentren der Kommunen sowie die Bahnhöfe werden auf möglichst kurzen und direkten Wegen miteinander verknüpft. Es handelt sich um ein Netz, das primär dem täglichen Bedarf dient, z. B. für Fahrten zur Arbeit oder zum Einkauf. Zusätzlich berücksichtigt es die Belange des Freitzeitradfahrens, indem dieses Netz um hochwertige und überregionale touristische Routen ergänzt wird.

Beschilderungskataster

Das landesweite Radverkehrsnetz weist eine Gesamtlänge von ca. 18.000 km auf. Das System umfasst rund 100.000 Schilder. Um das Radverkehrsnetz komfortabel befahren zu können, ist es mit einem einheitlichen Wegweisungssystem ausgestattet. Diese einheitliche Wegweisung ersetzt die bestehende Vielfalt unterschiedlicher Schildertypen der Radwegweisung in Nordrhein-Westfalen und half maßgebend, die früher vorhandenen "Schilderbäume" abzubauen.

Erstellt und betrieben wird das Radverkehrsnetz.NRW durch das Verkehrsministerium des Landes NRW und die Ingenieurgruppe IVV (siehe Impressum).