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Wohlfahrtsverbände und Bildungsträger

Bereits im integrierten Handlungskonzept (IHaK) wurde für Bereiche des StadtGartenQuartiers eine geringe soziale Teilhabe und Identifikation mit dem Stadtteil analysiert. Bisher sind keine Wohlfahrtsverbände oder Träger im Quartier aktiv. Daher wünscht sich die Stadt Lünen eine Beteiligung der verschiedenen Akteure:innen, damit das Quartier und die dort lebenden Menschen von den Erfahrungen und Kompetenzen der Verbände und Träger profitieren. Unterschiedliche Wohlfahrtsverbände und Bildungsträger haben sich bereits an dem Entwicklungsprozess zum StadtGartenQuartier beteiligt und interessiert gezeigt. Seit Beginn zeigten sich die Bildung+Lernen GmbH der AWO, die Umwelt-Werkstatt im Kreis Unna und das Multikulturelle Forum (MkF) interessiert und engagiert. Im Rahmen des Dialogs wurden sie einbezogen und auf die soziale Thematik im Quartier sensibilisiert. Künftig wird es darum gehen, Projekte gemeinsam zu initiieren.

Maßnahmen zur Förderung von Jugendlichen und Arbeitslosen stehen hierbei im Fokus. Dabei gilt es den sozialen Zusammenhang insgesamt zu stärken. Dies kann beispielsweise durch Maßnahmen im Grünbereich gelingen. Fragen, wie Projekte durchgeführt werden können, um auch die Zielgruppen zu erreichen, wer als Kooperationspartner zur Verfügung steht und welche Hürden es zu überwinden gilt, müssen gemeinsam zwischen Projektsteuerung und sozialen Akteuren geklärt werden.

Für die Maßnahme eines Sozialbauhofs im Quartier konnten die Arbeitslosen Initiative Lünen e. V. (AIL) und die Umwelt-Werkstatt im Kreis Unna gewonnen werden.