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Brunnen und Kunstwerke

Kunst im öffentlichen Raum ist ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Erscheinungsbildes der Stadt Lünen. Sie präsentiert sich den Lüner Bürgern/innen sowie den Gästen der Stadt mit all ihren Facetten seit Mitte der fünfziger Jahre.
Beginnend mit der Ausstellung des Blumenmädchens von Anselm Treese in einer öffentlichen Grünfläche an der Dortmunder Straße, wurde Kunst den Bürgern/innen erstmals im öffentlichen Raum, auch außerhalb von Museen frei zugänglich gemacht.

In der Folgezeit fand eine Vielzahl von Kunstwerken, die zum Teil sehr kontrovers diskutiert wurden, Einzug in das öffentliche Erscheinungsbild der Stadt. Häufig spielten dabei Förderer aus privaten und wirtschaftlichen Bereichen, ehrenamtliche Unterstützer als auch Förderprogramme des Bundes oder des Landes eine wichtige Rolle.
Programme wie Kunst am Bau, die Internationale Bauausstellung Emscher Park oder die Landesgartenschau Lünen trugen zur Mehrung der Kunst in öffentlichen Anlagen bei.

Weitere, wichtige Impulsgeber für Kunst im öffentlichen Raum sind der Förderverein für Kunst und Kultur Lünen e.V. sowie die Bürger- und Kulturstiftung der Sparkasse an der Lippe. Mit dem Engagement der beiden Akteure konnten viele Kunstwerke realisiert werden.

Die im öffentlichen Raum stehenden Kunstwerke bieten ein abwechslungsreiches und spannendes Erlebnisfeld unterschiedlicher künstlerischer Stile. Neben "stillen" Kunstwerken, die vorrangig der Betrachtung oder Berührung dienen, gibt es auch Objekte wie z.B. die Brunnenanlage des Willy-Brandt-Platzes, die zusätzlich zum Spielen einlädt. So ist der Brunnen des Lüner Künstlers Reinhold Schröder in der warmen Jahreszeit ein beliebter Wasserspielort von Kindern geworden, die so ihre ersten Erfahrungen mit Kunst auf spielerische Weise sammeln können.

Wer die Kunstwerke an ihrem jeweiligen Standort näher kennenlernen möchte, sollte es nicht versäumen den Skulpturenpfad der Stadt Lünen zu beschreiten. Der ca. 3,7 Kilometer lange Rundweg verläuft durch das Zentrum der Stadt und führt zu insgesamt 18 Kunstwerken. Der Pfad folgt den Kunstwerken durch Bereiche betriebsamen städtischen Lebens aber auch an ruhige Orte innerhalb von Grünflächen, an denen die Kunstwerke ausgestellt sind.

Die Unterhaltung sämtlicher Kunstwerke im öffentlichen Raum erfolgt durch die Abteilung Stadtgrün.