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Mobilfunk

Netzausbau

Mobile Kommunikation ist wesentlicher Bestandteil einer modernen Gesellschaft. Mit dem Ausbau der 5G Mobilfunktechnik wird die bestehende Mobilfunkinfrastruktur konsequent weiterentwickelt und damit sehr stabile und auch sehr schnelle Datenverbindungen ermöglicht – eine Grundvoraussetzung für eine moderne, leistungsfähige digitale Zukunft (Quelle: Bundesnetzagentur)

Bereits 2001 haben die kommunalen Spitzenverbände und die Netzbetreiber eine Mobilfunkvereinbarung abgeschlossen (und 2020 erneuert), in der die Beteiligung der Kommunen und der Informationsaustausch bei der Planung von Mobilfunkstandorten verabredet wurden.

Beim Ausbau wird die optimale Nutzung von vorhandenen und zukünftigen Antennenstandorten angestrebt. Vorhandene Anlagen sollen erweitert oder neue Sendeanlagen anderer Netzbetreiber mitgenutzt werden.

Mobilfunk und Gesundheit

Bei der Planung eines Funkanlagenstandortes hat der Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern einen besonders hohen Stellenwert. Nur wenn die Einhaltung der gesetzlichen Personenschutzgrenzwerte gewährleistet ist, darf überhaupt in Deutschland ein Funkanlagenstandort in Betrieb genommen werden.

Die 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetz (26. BImSchV) beinhaltet Regelungen zum Schutz und zur Vorsorge vor möglichen Gesundheitsrisiken durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder und definiert Grenzwerte. Diese Grenzwerte dürfen auch bei höchster Auslastung der Anlage und unter Berücksichtigung der Immissionen anderer, in der Umgebung gelegener Funkanlagen nicht überschritten werden. Die Einhaltung der Grenzwerte prüft die Bundesnetzagentur.

Obwohl die Zahl  der Funkstandards und der genutzten Frequenzen zunimmt, unterschreiten die Elektromagentischen Felder die Grenzwerte nach wie vor deutlich. Die Bundesnetzagentur führt regelmäßig Kontrollmessungen durch, die die Einhaltung der Grenzwerte bestätigen.

Weiterführende Links

Fragen und Antworten zur Einführung der 5G-Mobilfunknetze und den damit in Verbindung stehenden elektromagnetischen Feldern (EMF) auf der Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: www.bmu.de/atomenergie-strahlenschutz

Übersicht über Mobilfunkstandorte sowie Informationen zu Grenzwerten zum Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern auf der Seite der Bundesnetzagentur: www.bundesnetzagentur.de/funktechnik

Faktencheck und geprüfte Informationen auf dem Portal des Informationszentrums Mobilfunk: www.informationszentrum-mobilfunk.de
 

Annkathrin Hömberg