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Ausbildung - jetzt erst recht!


*** Ausbildung in Corona-Zeiten – Hilfen für Jugendliche ***

Aufgrund der Pandemie wurden in diesem Jahr vor allem von kleinen und auch mittelständischen Unternehmen Ausbildungsplätze zurückgezogen, da nicht abzusehen war,  wie sich die wirtschaftliche Lage entwickelt.  Jetzt jedoch, vor dem beginnenden neuen Ausbildungsjahr klagen Unternehmen, dass sie offene Ausbildungsstellen nicht besetzen konnten.

Viele Jugendliche zeigten sich aufgrund der unsicheren Ausbildungsmarktlage durch Corona eher zurückhaltend, eine Ausbildungsstelle zu suchen bzw. anzunehmen. Das Team der  Jugendberufshilfe (JBH) der Stadt Lünen möchte euch helfen, den Weg in eine Ausbildung zu finden. Wir sind mit allen wichtigen Partnern vernetzt und auch in den Ferien für euch da. Ruft einfach an!

Wertvolle Tipps und Informationen zu Beratungsangeboten für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sowie für Jugendliche, die noch keine Ausbildungsstelle gefunden haben, gibt es hier: Ausbildung - Jetzt erst recht! 
 
 
9. Lüner Nacht der Ausbildung
Da noch niemand einschätzen kann, wie sich die Situation der Corona-Pandemie weiter entwickelt, können wir leider zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Ersatztermin festlegen.
Auf der website https://www.luener-nacht-der-ausbildung.de/ gibt es dennoch viele Informationen über das Ausbildungsangebot der Institutionen und Unternehmen.

Kontakt zum jeweiligen Unternehmen ist jederzeit möglich!

 

Komm auf Tour 2020

Berufsorientierung und Lebensplanung

Schüler*innen der siebten Klassen aus verschiedenen Lüner Schulen haben die Chance, ihre Stärken vom 27.04. bis 15.05.2020 (ENTFÄLLT LEIDER wegen der Corona-Pandemie) in der Eishalle Bergkamen zu entdecken. Durch "Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" können die Schüler*innen spielerisch die eigenen Stärken und Fähigkeiten für die künftige Berufswahl kennenlernen.

Unterstützung gibt es dabei von vielen Kooperationspartnern.

In einem interaktiven Parcours gehen die Schüler*innen durch zwei "Terminals" und vier Spielstationen: einem Zeittunnel, der sturmfreien Bude, einer Bühne und einem Labyrinth. An den Spielstationen erwartete die Schüler*innen unterschiedliche Aufgaben.

Für Monika Lewek-Althoff, Koordinatorin beim Übergangsmanagement Schule-Beruf, stellt das Projekt einen wichtigen Baustein beim Kennenlernen der eigenen Stärken und Schwächen der Schüler*innen dar. "Das 'Komm auf Tour'-Projekt ist eine sinnvolle Vorbereitung auf die zukünftige Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler in den nachfolgenden Jahrgangsstufen", so Lewek-Althoff. Denn "Komm auf Tour" sei der Potenzialanalyse, die alle Schüler*innen der Jahrgangsstufe 8 im Rahmen von "Kein Abschluss ohne Anschluss, Übergang Schule - Beruf in NRW (KAoA)" durchführen müssen, vorgeschaltet.

Bei dem Projekt "Komm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft" handelt es sich um eine Projektentwicklung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Bundesagentur für Arbeit.

 

Berufsparcours in der Ludwig-Uhland-Realschule

Ruhr Nachrichten am 19.11.2019
Der Berufs-Parcours am 06.11.2019 erleichterte 248 Realschülern die Job-Wahl
Foto: Stadt Lünen

Teilnehmende Unternehmen:
Bellwon Elektrotechnik GmbH, Bundeswehr,
Emschergenossenschaft und Lippeverband,
Janz Nergenau GmbH und Krohn,
maxQ Zentrum für Gesundheitsberufe,
Rüschkamp GmbH&Co.KG, Stadtwerke Lünen GmbH
Städt. KITA Viktoriastraße


 

Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Ruhr Nachrichten vom 07.11.2019
Wie die Ausbildung von Flüchtlingen zum Erfolg wird

Flüchtlinge auszubilden ist eine große Herausforderung. Sie kann trotz Problemen mit Sprache, Ämtern und kulturellen Unterschieden gelingen. Mancher muss eine Frau als Chefin akzeptieren lernen.

In einer Talkrunde mit dem Titel „Herausforderungen erfolgreich meistern“ im Bauverein zu Lünen berichteten Unternehmer, Ausbilder und Berufsberater unterschiedlicher Couleur von ihren Erfahrungen mit der Ausbildung von Flüchtlingen.

Das sich der Mehraufwand lohnt, davon ist Katja Kortmann, Geschäftsführerin des Hotel Esplanade in Dortmund und Regionalbotschafterin des Netzwerks Unternehmen integrieren Flüchtlinge überzeugt.

„Die Wertschätzung ist etwas Besonderes. Das ist ein tolles Gefühl“, sagt Kortmann. Von den 35 Mitarbeitern ihres Unternehmens haben mittlerweile vier einer Fluchtgeschichte.
Ausschlusskriterien
Auch im Elektroinstallationsbetrieb von Reiner Horstmann, Stadthandwerksmeister von Lünen und Geschäftsführer von Wienholt & Horstmann, sind drei Flüchtlinge beschäftigt. „Wir sind sehr zufrieden“, so Horstmanns Kurzfazit.

Bis dahin gab es aber auch einige Probleme zu bewältigen. Denn es ergaben sich beim ersten Anlauf, einen geflüchteten Albaner auszubilden, gegenseitige Ausschlusskriterien. Ohne Lehrvertrag gab es keine Wohnung, ohne Wohnung keinen Lehrvertrag. Außerdem war der junge Mann von der Ausweisung bedroht. Erst nach einigem Hin und her mit der Verwaltung konnte man zumindest zusichern, dass der Albaner die Ausbildung in Deutschland auch beenden durfte.

Sprachkurse sehr wichtig
Eine noch grundlegendere Problematik sei die Sprache. Denn auch bei allem guten Willen von beiden Seiten: Ohne Kommunikation geht es nicht. Weder im Betrieb, noch in der Berufsschule. „Sprachkurse sind unglaublich wichtig“, sagt Jörg Hamann, Ausbildungsberater bei der Handwerkskammer Dortmund.

Dank vieler Netzwerke gebe es dabei heute viel mehr Hilfe, als noch vor einigen Jahren, sagt Katja Kortmann.

Und auch kulturelle Unterschiede und damit einhergehende Probleme spricht Kortmann offen an. Frauen in Führungspositionen müsste mancher erst akzeptieren lernen. Innerbetriebliche Ansprechpartner für die Geflüchteten aus einem ähnlichen Kulturkreis könnten helfen. Und Durchsetzungsvermögen. Denn verhandelbar ist die Hierarchie von Chefin zu Auszubildendem nicht.

Im Gegenzug dürfe auch der Betrieb die Psyche der Geflüchteten nicht vergessen. Sie haben oft Schreckliches erlebt vor und/oder während Flucht. „Dieser Verantwortung muss sich jeder Betrieb stellen“, sagt Kortmann.

Zu den potenziellen neuen Arbeitskräfte von Morgen sagt Hamann: „Bleiben sie positiv und motiviert, kennen sie ihre Stärken und Schwächen.“ Und warum sollte man sich als Betrieb überhaupt die Mühe machen und Geflüchtete einstellen? „Das sind engagierte und motivierte Mitarbeiter“, sagt Hamann.



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