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Spielidee der Ferienstadt, erklärt für Erwachsene und Kinder

Die Spielidee – Erklärung für Erwachsene:

Den Lüner Kindern wird zehn Tage lang die Möglichkeit geboten, das soziale, ökonomische und verwaltungsorganisatorische Konstrukt „Stadt“ aus kindgerechter Perspektive kennenzulernen und zu erleben.

Die komplexen Verflechtungen der Lebenswelt der Erwachsenen können spielend erlernt und begriffen werden, da die Spielstadt auf den Prinzipien unserer Gesellschaft beruht. Durch den spielerischen Charakter steht dennoch der Spaß im Vordergrund, denn mit Kreativität und Phantasie können die Kinder ihre Stadt gestalten und weiterentwickeln.

Die Kinder, die an dem Projekt teilnehmen, werden Bürger/-innen der Stadt „Lünopoli“ mit allen Bürgerrechten und –pflichten. So wird jedem/r Bürger/-in ein eigener Ausweis ausgestellt, es gibt Bürgermeister- und Stadtratswahlen sowie eine eigene Währung, den „Lüni“. Die Kinder können durch eine entsprechende „Arbeitsleistung“ in den vorhandenen Betrieben „Lünis“ verdienen, wie z. B. bei der Bäckerei, dem Radio, dem Jobcenter oder der Polizei. Selbstverständlich müssen von dem verdienten Gehalt Steuern gezahlt werden, da ansonsten die öffentliche Verwaltung nicht finanzierbar ist. Mit dem „Nettolohn“ können die Bürger/-innen kulturelle Angebote wahrnehmen wie z.B. den Vergnügungspark oder den Zirkus; Dienstleistungen in Anspruch nehmen wie z.B. Taxifahrten oder Friseurbesuche; oder Waren kaufen, welche in der Stadt hergestellt wurden.

Die Kinder sollen unter anderem die Wirkung ihres Handelns erfahren und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Sie entwickeln die Kinderstadt mit ihren Ideen weiter.

Die Spielidee – Erklärung für Kinder:

Ihr habt bei Lünopoli zehn Tage lang die Möglichkeit, ohne Erwachsene eure eigene „Stadt“ zu gestalten und in dieser zu spielen. Ihr bekommt am Anfang alle einen Ausweis und werdet damit Bürger/-in von Lünopoli.

Am ersten Tag wird euch durch eine kleine Stadtführung das Gelände und Gebäude gezeigt. Hier findet ihr zum Bespiel das Rathaus, die Polizei, den Freizeitpark und vieles mehr. Anschließend fangt ihr in Betrieben wie zum Beispiel bei der Bäckerei, dem Radio, dem Jobcenter oder der Polizei an zu arbeiten, um eure ersten Lünis, die Währung in der Ferienstadt zu verdienen. Danach wechselt ihr selbstständig jede Stunde den Betrieb und könnt so alle Jobs, die euch Spaß machen ausprobieren.

Von eurem verdienten Geld müsst ihr Steuern zahlen, aber das was dann noch über bleibt, könnt ihr euch auszahlen lassen und davon zum Beispiel in den Vergnügungspark oder den Zirkus gehen, euch mit dem Taxi durch die Gegend fahren oder euch beim Friseur die Haare stylen lassen. Zudem könnt ihr Dinge kaufen, die in der Stadt hergestellt wurden.

Am dritten Tag könnt ihr eure Stimme abgeben und damit eure/n Bürgermeister/-in wählen. Von diesem Zeitpunkt an liegt die Kinderstadt komplett in euren Händen und ihr könnt sie nach euren Vorstellungen verändern und gestalten. Lasst eurer Phantasie freien Lauf und habt ganz viel Spaß. Wir freuen uns auf zehn tolle Tage Lünopoli mit euch!