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Aktuelles von der Feuerwehr

Stadt schließt öffentliche Einrichtungen und streicht städtische Veranstaltungen

Erstellt von Pressestelle Stadt Lünen | |   News

Die Stadt Lünen wird ab Mittwoch, 18. März 2020, alle ihre öffentlichen Einrichtungen schließen. Das Rathaus bleibt geöffnet. Das hat in seiner heutigen (14. März) Sitzung der verwaltungsinterne Stab Außergewöhnliche Ereignisse (SAE) angeordnet. Betroffen sind u.a. die Volkshochschule, Bürgerzentren, Halte-Stellen, das Museum, die Stadtbücherei und die Musikschule. Die Schließungen gelten bis zum 19. April 2020.

Auch mit dieser Maßnahme reagiert die Stadt Lünen auf die Ausbreitung des Coronavirus. Derzeit (Stand 14. März) gibt es im Kreis Unna 14 bestätigte Fälle. Landesweit gibt es 1.636 Erkrankte.

Bereits am Freitag hatte die Bädergesellschaft angekündigt, das Lippe-Bad ab Montag (16. März) zu schließen. Der SAE hat zudem beschlossen, alle städtischen Veranstaltungen bis zum 19. April ausfallen zu lassen.

Wie am Freitag berichtet, folgt die Stadt Lünen auch dem am Freitag eingegangenen Erlass der NRW-Landesregierung, nach dem ab Montag Kinder im Alter bis zur Einschulung sowie Schülerinnen und Schüler keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtung oder „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“ (Brückenprojekte) betreten dürfen.

Das heißt: Ab Montag sind die 42 Lüner Kindertageseinrichtungen geschlossen – dazu zählen auch die Kitas der Freien Träger. Ausnahmen gelten für die Kinder, deren Erziehungsberechtigte bzw. Betreuungsperson eine „unentbehrliche Schlüsselperson“ ist. Dies sind Angehörige aus den Bereichen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie Ärzte und Pflegepersonal, deren Tätigkeit der Versorgung und der Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens dienen. Notgruppen für die Kinder dieser Eltern werden noch organisiert.

Ab Mittwoch, 18. März, werden entsprechend den Weisungen des Landes auch die Lüner Schulen schließen. Hier gelten Ausnahmen für betreuungsbedürftige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 1 bis 6, deren Erziehungsberechtigte bzw. Betreuungspersonen zu den „unentbehrlichen Schlüsselpersonen“ zählen.  Die Schließung der Schulen in Lünen erstreckt sich auch auf die Offenen Ganztagsschulen.

Ebenfalls geschlossen bleiben bis zum 19. April 2020 die Turnhallen.

Der SAE unter Leitung des Ersten Beigeordneten Uwe Quitter hat sich am heutigen Samstag in seiner Sitzung dazu entschlossen, auch die Osterfeuer im Stadtgebiet abzusagen bzw. nicht zu genehmigen. Die Wochenmärkte sollen weiterhin stattfinden, weil sie die Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger sicherstellen.

Weitere Maßnahmen – auch Rathaus-interne – zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie werden in den folgenden Tagen besprochen und festgelegt. Der SAE hat sich einen wochentäglichen Sitzungsplan auferlegt. Er setzt sich zusammen aus dem Verwaltungsvorstand und den relevanten Fachbereichen (u.a. Ordnungsbehörde, Schulverwaltung sowie Jugend- und Sozialbehörde, Feuerwehr und Sicherheitskräfte) der Verwaltung.

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns appellierte am Samstag an alle Lünerinnen und Lüner, besonnen und mit „viel Eigenverantwortung“ mit der Ausrichtung von und der Teilnahme an größeren Veranstaltungen umzugehen: „Wir müssen alle besonderes Augenmaß darauf legen, ob wir uns und unsere Mitmenschen – vor allem die anfälligen Älteren und Kranken – durch Feiern und Feste gefährden.“

Stadt schließt öffentliche Einrichtungen
Auch Bücherei und Volkshochschule sind von der Schließung der städtischen Einrichtungen betroffen.

Großübung am St. Marien Hospital

Ein Film, produziert von Nils Lenfers, zur Großübung der Feuerwehr Lünen am St. Marien Hospital Lünen.


Rauchmelder retten Leben