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Bitte beachten Sie bei allen Veranstaltungen, dass die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes und der Coronaschutzverordnung des Landes NRW eingehalten werden müssen. Das bedeutet insbesondere: Halten Sie ausreichenden Abstand zu anderen Personen (mind. 1,5 Meter), tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung und beachten Sie allgemeine Hygieneregeln.

Informationen zur Veranstaltung

VERSCHOBEN: Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da

Nach dem "Bericht aus dem Zentrum der Atombombenexplosion" von Shigemi Ideguchi

Wichtiger Hinweis:
Coronabedingt musste die Veranstaltung vom 10. November auf den 1. und 2. Dezember verschoben werden. Die Eintrittskarten behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Weitere Informationen hier.

Zum Inhalt:
Shigemi Ideguchi hat den Atombombenabwurf am 6. August 1945 auf Hiroshima aus nur 500 Metern Entfernung erlebt und überlebt. Er hielt seine Erinnerungen in einem Tagebuch fest. Der Autor schildert nicht nur die Zerstörung von Gebäuden und Natur, sondern auch die Auswirkungen der atomaren Verstrahlung auf Körper und Seelen der Opfer. Ein unglaublich starker Text an der Grenze des Erträglichen. Er wird durch eine durchkomponierte Musik-Klang-Ebene mit Gesang und eine körperlich streng formalisierte Ausdruckssprache, die Elemente des zeitgenössischen

japanischen Tanzes “Butoh” mit einbezieht, auf eine ästhetische Ebene gehoben, die das Gesagte rezipierbar macht, ohne dass es dabei seinen Schrecken verlöre. Denn eines dürfte jedem Zuschauer nach der Aufführung klar sein: Der Einsatz einer solchen Waffe ist durch nichts zu rechtfertigen und darf sich niemals wiederholen. Es sei denn, die Menschheit sei des Überlebens überdrüssig...

Koproduktion von Kulturbüro Lünen und artENSEMBLE THEATER im Rahmen des Förderprojektes für Bespieltheater „Heimwärts“ des Kultursekretariats Gütersloh.

Von und mit Susanne Hocke und Jürgen Larys vom artENSEMBLE THEATER Bochum. 

Termine

  • 02.12.20 20:00 - 22:30 Uhr