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Informationen zur Ausstellung

Ausstellung "Begegnungen" bis 9. Januar

Am kommenden Sonntag, 5. Dezember um 11 Uhr wird auf der Stadtgalerie im Hansesaal die Ausstellung „Begegnungen“ eröffnet. Die Künstler:innen Sabine Helsper-Müller, Angela Boeckmann und Alessandro Chiodo begegnen sich in Lünen das erste Mal persönlich und nicht nur das - auch ihre künstlerischen Arbeiten treten in einen spannenden Dialog. Denn die drei Kunstschaffenden haben ganz unterschiedliche Herangehensweisen und Ausdrucksformen und dennoch viele Gemeinsamkeiten. Gemeinsam werden sie eine Ausstellung kuratieren, die zur Begegnung mit ihren Arbeiten einlädt und die die Betrachtenden anregen möchte, ihren eigenen Assoziationen zu begegnen.

"Begegnungen" ist ein mehrdeutiger Begriff. "Begegnungen" sind Treffen: sind Dialog zwischen Betrachter und künstlerischer Arbeit, zwischen Maler und Portraitierten, zwischen Künstler:in und Motiv. Sie sind ein Einlassen auf das Gegenüber. Sie sind persönlicher Austausch mit anderen Kunstschaffenden, sind ein Aufeinandertreffen von Material und Farbe, ein Wettkampf der Struktu­ren, der Linien und Flächen. Die Begegnung kann kurz und flüchtig sein oder tief und intensiv und jeweils weitere Begegnungen anstoßen oder vermeiden. Die Begegnung stößt den Reflexionsprozess an, Erlebtes künstlerisch zu verarbeiten und neu und andersartig zu zeigen.

„Und nicht zuletzt begegnen wir selbst den Menschen in Lünen und darauf freuen wir uns.“ so Sabine Helsper-Müller, eine der Künstler:innen der Ausstellung.

Sabine Helsper-Müller lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Siegen. Für die Präsentation in Lünen hat sie farbintensive, dynamische und großformatige Gemälde in Öl auf Leinwand ausgewählt. In Ölfarbe auf Leinwand entwickelt sich ein spannungsvolles Zusammenspiel aus Komposition und Materialität der Farbe. Farbflächen überlagern sich, Farbgeflechte schaffen Verbindung und Tiefe. Bildtiefe und -oberfläche bieten den Betrachtenden Raum für vielfältige Assoziationen.

Alessandro Chiodo hat an den Akademien der Schönen Künste zu Carrara und zu Venedig studiert. Er lebt seit mehreren Jahren in Deutschland (Münster). Künstlerisch ist er als Maler, Bildhauer und Fotograf tätig. Er hat viel experimentiert und hat, im Laufe der Zeit, an sehr unterschiedliche Serien und Projekten gearbeitet. Seit dem Jahr 2020 ist Alessandro Chiodo zurück zu seinen Wurzeln gegangen, zurzeit als er, zwischen Pubertät und Jugend, seine ersten Bilder malte und seine ersten plastischen Arbeiten in Ton modellierte. Diese neuen Arbeiten, die deswegen philosophisch betrachtet als zugleich neu und alt zu verstehen sind, sind die, die Alessandro Chiodo auf der Ausstellung in Lünen zeigen wird.

Angela Boeckmann ist studierte Innenarchitektin im Fachbereich Kunst und Design. Neben ihrer Berufstätigkeit als Innenarchitektin und freischaffender Künstlerin arbeitet sie als Kulturgeragogin mit älteren Menschen sowie als Dozentin von Workshops für Kinder und Jugendliche. Ihre Arbeiten hat sie bereits im Rahmen von zahlreichen Ausstellungen präsentiert, u.a. in Berlin, Düsseldorf, Münster und Stuttgart. Nach dem Jing-Jang-Prinzip findet sich in ihren auf das wesentliche beschränkten Werken Ausgeglichenheit und Ruhe. Der Einsatz von Farbe erfolgt stets überlegt, dabei teils kraftvoll, teils reduziert und verleiht den Werken Raum für die Phantasie des Betrachters. In Kombination mit verschiedensten Lasur- und Pinseltechniken entsteht der unverwechselbare Charakter der Werke – eine Spiegelung und Erweiterung von Architektur und Raumdesign.

Für den Ausstellungsbesuch ist ein 2G-Nachweis erforderlich. Weitere Informationen zum Ausstellungsbesuch beim Kulturbüro Lünen, Kurt-Schumacher-Straße 41,44532 Lünen; Telefon 02306 104-2299; E-Mail kulturbuero@luenen.de oder unter www.kulturbuero-luenen.de.

Ausstellungseröffnung „Begegnungen“
Sabine Helsper-Müller, Angela Boeckmann und Alessandro Chiodo
Sonntag, 5. Dezember um 11 Uhr
Ausstellungsdauer: 05.12.2021 bis 09.01.2022
Stadtgalerie im Hansesaal, Kurt-Schumacher-Straße 41, 44532 Lünen


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Der Zugang zum Gebäude erfolgt einzeln und im Abstand von mindestens 1,5 Meter. Es gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen). Besucher:innen sind verpflichtet, einen Nachweis über ihren Immunisierungsstatus mitzuführen und diesen den zur Kontrolle berechtigten Personen auf Verlangen vorzulegen. Ausgenommen davon sind Personen, denen aus ärztlich bescheinigten Gründen eine Impfung nicht empfohlen wird. Bei fehlender Immunisierung müssen diese über ein nach der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung bescheinigtes negatives Ergebnis eines höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests verfügen. Ein Nachweis über das Vorliegen des Ausnahmetatbestandes ist mitzuführen und den zur Kontrolle berechtigten Personen auf Verlangen vorzulegen.

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Alle Nachweise sind nur in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis gültig und auf Verlangen den jeweils für die Kontrolle verantwortlichen Personen vorzuzeigen.

Termine

  • 05.12.21
  • 06.12.21
  • 07.12.21
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