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Schöffen

Schöffin bzw. Schöffe kann werden, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und zurzeit der Aufstellung der Vorschlagsliste in Lünen wohnt. Interessenten dürfen nicht jünger als 25 Jahre und nicht älter als 70 Jahre sein. Die Amtsperiode dauert 5 Jahre (2019 bis 2023). Das Auswahlverfahren wurde für diese Amtsperiode bereits durchgeführt.

Das verantwortungsvolle Schöffenamt verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife des Urteils sowie wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes eine gute körperliche Eignung. Als Jugendschöffen sollen außerdem nur erzieherisch befähigte und in der Jugenderziehung erfahrene Personen aufgenommen werden, und zwar Männer und Frauen in gleicher Anzahl.

Schöffen üben während der Hauptverhandlung das Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie die Berufsrichter aus. Sie entscheiden die Schuld- und Straffrage gemeinschaftlich mit den Berufsrichtern.

Aus allen Bewerbungen wird je eine Liste erstellt, die dem Rat bzw. dem Jugendhilfeausschuss zur Genehmigung vorgelegt wird. Aus diesen Listen wählt ein Gremium des Amtsgerichtes die Schöffinnen und Schöffen aus, die auch durch das Amtsgericht benachrichtigt werden.