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Bauliche Entwicklungen an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule

Auf dem Gelände der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule stehen aktuell bis voraussichtlich Ende 2021 diverse Maßnahmen im Hochbau an. Dazu zählen die

  • energetische Sanierung und der barrierefreie Umbau des Hauptgebäudes durch ZGL (Zentrale Gebäudebewirtschaftung Lünen)
  • der Bau der 4-Feld-Sporthalle und der darauf folgende Abriss der alten 3-Feld-Sporthalle durch SLG (Stadtwerke Lünen Grundbesitz) im Auftrag von ZGL
  • der Bau der Kindertagesstätte durch SLG im Auftrag von ZGL
  • der Bau der Musikinsel durch ZGL

Zudem wird im Zuge der „Sozialen Stadt Gahmen“ (Städtebauförderung) die Halde Victoria 3/4 zu Erholungs- und Freizeitzwecken umgestaltet. Die neue Zuwegung im Nordosten sowie die Ruhepunkte wurden bereits fertiggestellt. Bis zum Sommer 2020 werden noch der Aktivhang und die sogenannten Bikeanlagen (Pumptrack, Dirtline, Trailabfahrt) errichtet. Daneben projektiert SAL umfangreichere Maßnahmen zur Lösung der Entwässerungsprobleme (Überflutungenbei Starkregen-Ereignissen) in Lünen-Süd. Dazu gehören die Ertüchtigung des vorhandenen Grabensystems, die Schaffung von Retentionsflächen und die Entlastung des Kanalsystems durch Entkopplungsmaßnahmen.

U.a. auch die Hochbaumaßnahmen lösen auf dem Gelände zwangsläufig weitere Folgeinvestitionen in den Freiraum (notwendige Stellplätze, Wiederherrichtung der Flächen nach Gebäudeabbruch, …) aus. Hinzu kommen die Schulhofgestaltung, für die noch Städtebaufördermittel beantragt werden können, und die Gestaltung weiterer Außenanlagen. Sämtliche Projekte sind darüber hinaus immer im Kontext mit dem „Campus Lünen-Süd“-Projekt zu verstehen. Auch aus diesem Grund hat die Verwaltung den Arbeitskreis KKG gegründet, der sich in regelmäßigen Abständen zu sämtlichen (Bau-)Tätigkeiten auf dem Gelände abstimmt.

Da sich v.a. auch durch die Neubau- und Abrissmaßnahmen auf dem Gelände eine vollkommen neue städtebauliche Struktur ergeben wird, hat die Verwaltung durch einen externen Gutachter eine Rahmenplanung zur Neustrukturierung der Freiräume auf dem Gelände erarbeiten lassen. Der Rahmenplan soll der Verwaltung bei der weiteren Entwicklung des Schulgeländes als Leitlinie dienen und Grundlage für daraus abgeleiteten Objektplanungen sein. Die Planungen wurden im Jahr 2019 unter der Beteiligung verschiedenster Fachabteilungen, aber auch unter Beteiligung der Lünen Süder Bürgerinnen und Bürger, erarbeitet. So wurden Zwischenergebnisse am 09. Oktober 2019 beim Runden Tisch Lünen-Süd diskutiert. Die Anregungen wurden bei der Erarbeitung der Rahmenplanung berücksichtigt. Darüber hinaus dient die Rahmenplanung auch zur Verortung des zukünftigen Schulspielhofs (Schulhof im engeren Sinne), für den Städtebaufördermittel beantragt werden können. Für den Schulspielhof hat bereits eine erste SchülerInnen- und LehrerInnen-Beteiligung stattgefunden. Auf dieser Basis wird nun für die Antragsstellung ein Vorentwurf mit Kostenschätzung erarbeitet. Der Rahmenplan und der dazugehörige Erläuterungsbericht sind unter Downloads bereitgestellt.

Aus der Rahmenplanung lassen sich insgesamt sieben Maßnahmen(-bündel) im Freiraum ableiten:

  • Umbau des Karl-Kiem-Weges einschließlich Stellplätze, Buswendeschleife und Hol-und Bringzonen sowie Errichtung der Multifunktionsfläche an der Sporthalle (u.a. nutzbar als Überlaufparkplatz)
  • Errichtung Zufahrt zur Kindertagesstätte einschließlich Stellplätze
  • Neugestaltung des Schulspielhofs
  • Neugestaltung der Bus-Schulachse
  • Neugestaltung des Campusparks einschließlich Schulgarten und Stadtteilgarten
  • Neugestaltung des Campusplatzes
  • Neugestaltung der Aktivachse als Verbindungselement der angrenzenden Landschaftsräume

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat in seiner Sitzung am 16.06.2020 die Rahmenplanung zur Freiflächenentwicklung an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule einstimmig beschlossen, sodass die darin formulierten Ziele und Maßnahmenvorschläge werden können. Auf dieser Basis wird das Landschaftsarchitekturbüro dtp nun für die dargelegten Maßnahmenbündel Vorentwürfe erarbeiten. Diese Vorentwürfe sind dann die Basis für die weiteren Diskussionen zur Umsetzbarkeit und Finanzierung der einzelnen Maßnahmen.

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