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Machbarkeitsstudie Nutzungsperspektiven ehemaliger Schulstandorte

Lünen-Süd besitzt mit der ehem. Kiehlhornschule, der ehem. Paul-Gerhard-Schule, dem alten Gebäude der Overbergschule sowie mit dem Gebäude des heutigen Multikulturellen Forums (ehem. Pestalozzischule) gleich vier ehem. Schulstandorte, die heute leerstehend sind bzw. teilweise oder vollständig bereits einer neuen Nutzung zugeführt wurden. Das Gebäude der ehem. Kielhornschule ist als langfristige Flüchtlingsunterkunft gesichert und soll in den kommenden Jahren entsprechend umgebaut oder neu errichtet werden. Dieser Standorte wurde in der Studie daher nicht betrachtet. Der Standort der ehem. Paul-Gerhard-Schule diente zwischenzeitlich ebenso als Flüchtlingsunterkunft. Im alten Gebäude der Overbergschule ist in den oberen Etagen aktuell die Offene Ganztagsschule der Overbergschule integriert; diese wird jedoch auf dem neuen Schulgelände der Overbergschule angesiedelt werden. Zudem sind dort, zumindest zeitweise bis zur Fertigstellung neuer Musikräume, die Musikräume der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule untergebracht. Die weitere Zukunft des Standortes ist noch ungewiss. In dem  ehem. Schulgelände in der Bahnstraße 31 (ehem. Pestalozzischule) ist seit vielen Jahren das Multikulturelle Forum beheimatet. Der Vertrag mit dem Multikulturellen Forum läuft Ende 2020 aus. Darüber hinaus ist dort auch das Bergmannsmuseum der IG BCE Lünen-Süd eingerichtet.

Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Lünen eine fachlich fundierte Machbarkeitsstudie mit einem städtebaulich und architektonischen Grundgerüst und markt- und standortgerechten Nachnutzungskonzepten für die ehem. Schulstandorte in Lünen-Süd von dem Architekturbüro Kroos + Schlemper aus Dortmund von Ende 2017 bis Oktober 2018 erarbeiten lassen. Es galt, die Standorte städtebaulich, architektonisch und immobilienwirtschaftlich zu bewerten und tragfähige, markt- und standortgerechte Nachnutzungsoptionen aufzuzeigen. Die Ergebnisse sollen in die Entscheidungsprozesse zum Umgang mit den Flächen einfließen und einen Aktivierungsprozess anstoßen. Die Fläche der ehem. Paul-Gerhard-Schule wurde so bspw. inzwischen als potenzielle Wohnbaufläche im Masterplan Wohnen aufgenommen.

Daten zur Machbarkeitsstudie „Nutzungsperspektiven ehem. Schulstandorte“:

  • Fertigstellung Oktober 2018
  • Finanzierung mit Städtebaufördermitteln (Programm „Stadtumbau West“, 80 % Förderung)

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