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Neugestaltung des "Ziethenparks"

Bei dem Ziethenpark handelt es sich um eine großflächige, mittlerweile in die Jahre gekommene urbane Grünfläche mit Spiel-, Sport- und Aufenthaltsfunktion im Zentrum von Lünen-Süd. Die Fläche grenzt an den neu errichteten Bürgerplatz Lünen-Süd und soll als Bindeglied zwischen dem urban geprägten Bereich rund um die Jägerstraße und dem Freiraum neu gestaltet werden. Bürgerplatz und Ziethenpark bilden die kommunikative Mitte des Stadtteils. Aufgrund der Überalterung der vorhandenen Ausstattung sowie veränderter Anforderungen wird der Ziethenpark im Rahmen der Stadtteilentwicklung Lünen-Süd neu gestaltet. Diese Neugestaltung hat v.a. zum Ziel, das vorhandene urbane Grün und damit die Wohnumfeldqualität aufzuwerten und somit gesunde Lebensbedingungen für die Bevölkerung zu schaffen. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine Maßnahme aus dem Masterplan „Öffentliche Räume“.

Zentraler Bestandteil der Neuplanung sind der Erhalt und die Sicherung des alten und vitalen Baumbestands vor allem im südlichen Teil des Ziethenparks. Ein Spielturm mit Kletterelementen innerhalb der Ebene der Baumkronen soll künftig ein attraktives Spielangebot für Kinder schaffen und als Alleinstellungsmerkmal eine Landmarke für den Stadtteil bilden. Ein Spielangebot für Kleinkinder ergänzt das Spielangebot im Park und bietet so für jede Altersgruppe ein attraktives Angebot. Eine Jugendecke mit Dach und Sichtschutz bietet einen Treffpunkt für die Jugendlichen im Stadtteil. Eine großzügige, querende Wegeverbindung um die zentrale Rasenfläche dient mit einer Ausstattung aus Sitzbänken als Aufenthaltsfläche für die älteren Generationen. Die Neugestaltung des Ziethenparks richtet sich durch die verschiedenen Angebote an alle Generationen.

Bereits während der Vorentwurfsplanung wurde den Bürger:innen die Möglichkeit gegeben, sich an den Planungen zu beteiligen. Aufgrund des langen Planungszeitraums gab es im Sommer 2021 eine zweite Beteiligungsrunde, zum einen konkret für Kinder und Jugendliche sowie zum anderen für den Stadtteil.

Die Maßnahme wird gefördert aus dem Bund-Länder-Sonderförderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ (100 % Förderung).

Katharina Bensch


Aufgabenbereiche:

  • Stadtteilentwicklung Brambauer
  • Koordination Sonderprojekte
  • Fachübergreifende Querschnittsaufgaben